USA nimmt EU von Strafzöllen auf Stahl- und Aluminium-Waren aus

Die bereits im Präsidentschaftswahlkampf von Donald Trump angekündigten Strafzölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium-Ware bei Einfuhr in die USA aus der Europäischen Union wurden zum 8. März 2018 beschlossen. Sie traten zum 23. März 2018, also mit rund zweiwöchiger Verzögerung, in Kraft. Neben Ursprungswaren der Nafta-Mitglieder Kanada und Mexiko wurden Ursprungswaren Australiens, Argentiniens, Brasiliens, Südkoreas und vor allem auch der EU kurz vor Inkrafttreten der Regelung von diesen Zöllen ausgenommen.
Folgende Warennummern (Codes des Harmonisierten Systems (HS)) sind davon betroffen:

HS-Codes Aluminium:

  • 7601 – Aluminium in Rohform
  • 7604 – Stangen (Stäbe) und Profile
  • 7605 – Draht
  • 7606 und 7607 – Bleche und Bänder / Folien und dünne Bänder
  • 7608 und 7609 – Rohre / Rohrformstücke, Rohrverschlussstücke und Rohrverbindungsstücke
  • 7616.99.51.60 und 7616.99.51.70 – andere Waren aus Aluminium, gegossen, geschmiedet

HS-Codes Stahl:

  • 7206.10 bis einschließlich 7216.50 – Eisen und nicht legierter Stahl in Rohformen, Halbzeug, Bleche, Walzdraht, Stabstahl, Profile
  • 7216.99 bis einschließlich 7301.30 – Draht, nichtrostender Stahl  in Rohformen, Halbzeug, Bleche, Walzdraht, Stabstahl, Profile
  • 7302.10 – Schienen
  • 7302.40 – bis einschließlich 7302.90 Laschen, Unterlagsplatten
  • 7304.10 bis einschließlich 7306.90 – Rohre und Hohlprofile, Andere Rohre
 Die entsprechenden ‘Executive Orders’ können Sie auf der Internetseite des Weißen Haus nachlesen (in englischer Sprache):

Quelle: IHK Stuttgart

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