Reisebericht IRAN – Teheran die II. – „Ich kenne jemanden der jemanden kennt!“ – Geschäftskontaktbörse auf iranisch

Wie bereits berichtet, trafen sich die deutschen Unternehmen am letzten Montag in der Iranischen Handelskammer, um mit dem stellvertretenden Geschäftsführer Farhrad Sharif und dem AHK Chef Rene´Harun ins Gespräch zu kommen. 

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Schwerpunkte der Gespräche waren, wie bereits vorher berichtet, die aktuelle wirtschaftliche Situation des Landes IRAN und die damit verbundenen zukünftigen Geschäfts- und Kooperationsmöglichkeiten. Gefragt sind kreative Geschäftsmodelle, welche auf der Grundlage von BOT (Build-Operate-Transfer) oder BLOT (Build-Lease-Operate-Transfer) Betreibermodellen  aufgebaut werden können. Die Einbeziehung iranischer Banken, die Fertigung vor Ort (im Inland) und die Fokussierung auf Exportprodukte spielen hierbei eine große Rolle. Interessante Fragen über Fragen stellten die deutschen Unternehmensvertreter an den den Außenwirtschafts-Chef der Iranischen Handelskammer, motiviert und interessiert an Geschäftskontakten.  Auf die Frage, wie man denn die richtigen Kontakte knüpft, antwortete der Außenwirtschafts-Chef Farhrad Sharif salomonisch und gekonnt: “Die Frage, mit wem man denn sprechen sollte, ist die Eine-Million-Dollar-Frage, auf die es von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedliche Antworten gibt.”

 

Geschäftskontaktbörse im Hotel “Evin”

Was wie eine Verabredung zu einem Blind-Date klingt, war in Wahrheit eine reine Business-Kontaktanbahnungsbörse. Am späten Nachmittag versammelten sich rund 100 iranische Unternehmensvertreter im Hotel “Evin”, um mit den deutschen Mittelständlern ins Gespräch + Geschäft zu kommen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand, wie bereits auch in den Unternehmergesprächen in Tabriz, die Investition in den IRAN. Der intensive Nachmittag habe sich gelohnt – so das Fazit der Delegationsteilnehmer. Die Ausbeute war groß – neue Kontakte, Markt- und Wettbewerbsinformationen sowie die Abstimmung zu Folgeterminen und Besuchen von Partnerunternehmen, wurden vereinbart. Frei nach dem Motto: “Ich kenne jemanden der jemanden kennt” wurden auch weiterführende Kontakte empfohlen, oder angebahnt. Dies setzt bei den Unternehmen nicht nur eine gewisse Offenheit für derartige “Seitenkontakte” heraus, sondern erfordert auch eine gewisse Flexibilität bei der Umsetzung der Anbahnung. Aus entsprechenden Erfahrungsberichten heraus, sollen sich derartig geknüpfte Verbindungen, als sehr zielführend herausgestellt haben.

 

Kleiner Empfang der IHK Potsdam

Nach einem erfolgreichen Geschäftskontakt-Tag und vielen gewonnenen Eindrücken, empfängt die IHK Potsdam am Abend,  im traditionellen Koohpaye, geladene Gäste – darunter AHK-Chef René Harun, Partnerfirmen sowie Institutionen zu einem gemeinsamen Abendessen. Vor einer eindrucksvollen Kulisse am Hang eines Berges gelegen, wartete das Terrassengarten-Restaurant (eines von ca. 100) mit kulinarischen Spezialitäten aus heimischer Küche auf die Delegationsteilnehmer und ihren Gästen.  Ein gelungener Tagesabschluss in Teheran – für Gäste und Gastgeber, natürlich bei Kölsch 0,0%.

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3 Gedanken zu „Reisebericht IRAN – Teheran die II. – „Ich kenne jemanden der jemanden kennt!“ – Geschäftskontaktbörse auf iranisch“

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