Reisebericht IRAN – Eine Rally–Busfahrt durch Teheran – die Stadt der schlaflosen Nächte mit „Kölsch 0,0 %“

Nach einem sehr erfolgreichen Tag in Tabriz startete die Delegationsgruppe vom Flughafen Tabriz in Richtung Flughafen Mehrabad in Teheran.

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Großstadtimpressionen 

Teheran ist nicht nur die iranische Hauptstadt, sondern auch die der gleichnamigen Provinz.

In ihr leben – lieben – und bestreiten tatsächlich 12 Millionen Menschen das tägliche Leben – wovon nachts nur 4 Millionen die nächtliche Ruhe finden. Eine Stadt die am Puls der Zeit lebt und als das größte Handelszentrum des Landes gilt. Hell erleuchtet und in den schillerndsten Farben stellt sich die Stadt, die Universitäten Hochschulen, Bibliotheken und Museen vorhält, ihren Besuchern entgegen. Gerade in der Nacht scheint man geblendet zu sein, von den hell erleuchteten Straßen, die größtenteils seitlich in den Landesfarben (grün-weiß-rot) geschmückt sind.

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Auf der Fahrt zum Hotel bäumen sich Parks, Hotels, Gebäude und Wasserfontänen auf – natürlich beschmückt und in Landesfarben eingebettet. Die Entfernung vom Flughafen zum Hotel „Eskan“ beträgt ca. 20 km, wofür der Reisebus mit den Delegationsteilnehmern den Geschwindigkeitsrekord von 2 Fahrstunden absolvierte. Geschickt und geübt manövrierte der Busfahrer die Delegation durch die verstopften Straßen Teherans, vorbei an Motorrädern – (die teils mit drei Personen + Kind besetzt waren),  Autokolonnen und interessanten Wahrzeichen – hindurch durch die taghelle Nacht –  auf Teherans Straßen. Besonders ins Staunen kam die Gruppe, als sie Teherans Wahrzeichen den Azadi-Tower passierten.

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Dieser gilt für ein modernes Teheran und steht für Freiheit. Er wurde noch zu Zeiten des Schahs errichtet (in 1969) – wo er auch die Namenstaufe als „Freiheitsturm“ erhielt, bis er nach der Revolution in Azadi-Tower umbenannt wurde. Der Turm ist 45 Meter hoch und komplett, mit in Isfahan gewonnenen Marmor eingedeckt. Er residiert im Stadtteil Taraschat, umgeben von Springbrunnen.

Nachdem alle wichtigen Verkehrsknotenpunkte, einschließlich bergige und steil absteigende Straßen, passiert wurden, erreichte die Delegation das Hotel. Von den Ereignissen und der schnellen Busfahrt erschöpft, trafen sich dennoch einige Teilnehmer zum gemütlichen Treffen auf der Hotelterrasse. Hier wurde traditionsgemäß mit „Kölsch 0,00 %“ angestoßen, denn im Iran gilt seit der Revolution ein Alkoholverbot, auf das es bei Verstoß schon mal 80 Peitschenhiebe, Geldbußen oder im schlimmsten Fall die Todesstrafe geben kann. In den Supermärkten sind daher auch nur Biere zu finden, welche keinen Alkohol enthalten.

Die IHK International – Reporter berichten morgen wieder von den neuen Ereignissen.

 

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