BREXIT – Handlungsbedarf für britische Limited mit Verwaltungssitz in Deutschland?

Bislang werden britische Gesellschaften, wie z. B. Limited (private limited company) etc., die in Großbritannien gegründet wurden und hauptsächlich in Deutschland aktiv sind und in Deutschland ihren Verwaltungssitz haben, auf Basis der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zur Niederlassungsfreiheit, als britische Rechtsform anerkannt. Ob dies auch nach dem Austritt aus der Europäischen Union (EU) so sein wird, ist derzeit noch offen – und abhängig unter anderem von den Verhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU. Bei Wegfall der Anerkennung würde die Zweigniederlassung einer Limited (mit Verwaltungssitz in Deutschland) dann als Personengesellschaft oder als Einzelunternehmen behandelt werden. Die beschränkte Haftung der Limited würde bei Weiterführung der Geschäfte im Ergebnis nicht mehr bestehen.

Unser Merkblatt fasst die Handlungsmöglichkeiten zusammen.

Bei Fragen stehen Ihnen die Kollegen aus unserer Abteilung Recht und Steuern gern zur Verfügung.

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BREXIT – Zolltarif für UK veröffentlicht

Das Vereinigte Königreich hat seinen eigenen Zolltarif veröffentlicht, der nach dem endgültigen Ausstieg aus der Europäischen Union für Wareneinfuhren gültig wird. Der Zolltarif entspricht überwiegend dem europäischen Zolltarif. Unterschiede hat der britische Zoll in einer “Cover Note” zusammengefasst.

Ab wann der Zolltarif in Kraft tritt, ist von den Austrittsabkommen mit der EU abhängig. Im Falle eines harten Brexits ab dem 30. März 2019.

Bildquelle: www.swr.de
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INSTEX zur Ermöglichung des legitimen Handels mit dem Iran

In einer gemeinsamen Erklärung haben die E3-Außenminister – Jean‑Yves Le Drian (Frankreich), Heiko Maas (Deutschland) und Jeremy Hunt (Vereinigtes Königreich) die Gründung einer Zweckgesellschaft (INSTEX SAS) für den legitimen Handel zwischen europäischen und iranischen Wirtschaftsakteuren bekannt gegeben.

Das INSTEX fungiert als Vermittlungsstelle, über die Forderungen von europäischen und iranischen Unternehmen miteinander verrechnet werden. Schwerpunkt liegt zunächst beispielsweise bei Arzneimittel, Medizinprodukte sowie Lebensmittel und Agrargüter.

Der Sitz von INSTEX wird im französischen Finanzministerium sein. In Deutschland soll eine Nebenstelle als Anlaufpunkt für deutsche Unternehmen eingerichtet werden.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie in der aktuellen Pressemitteilung des Auswärtigen Amtes.

 

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Die Bundesregierung informiert über Vorkehrungen zum Brexit

Seit Anfang des Jahres informiert die Bundesregierung laufend über Neuigkeiten zum Brexit. Auf der Homepage beantwortet die Bundesregierung Fragen der Bürger und der Unternehmen zum Brexit. Für Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, mehr über Vorkehrungen der Bundesregierung zum Beispiel beim Thema Limited oder Versicherungen und Steuern zu erfahren.

 

 

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