Kuba – Erstes Fazit der Delegationsreise: Neue Chancen im alten System – Kuba der „etwas andere Markt“

Das Land bietet aufgrund der derzeitigen Entwicklung neue Einstiegschancen auf einen weiterhin schwierigen Markt. Ein erstmaliges Engagement ist dabei auch Positionierung. Ab 2018 soll das BIP-Wachstum wieder > 3 Prozent erreichen und sich der Devisenhaushalt des Landes entspannen.

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„Marktfähig jenseits der Marktwirtschaft“?

Die Revolution wird (weiter) siegen. Trotz erfolgter Annäherung ist das Land auch in Zukunft weit von marktwirtschaftlichen (und demokratischen) Verhältnissen entfernt.  Der Öffnungsprozess Kubas verläuft zudem „ohne Pause gleichzeitig aber ohne Eile“ (Fidel Castro) – und somit nach Wahrnehmung von außen nur langsam.

Bedarf ist in Kuba notwendig, aber keinesfalls hinreichende Grundlage für erfolgreichen Absatz. Deutsche Unternehmen sollten daher prüfen, ob ihr „Angebot“ mit den Interessen der kubanischen Regierung zusammenfällt. Eine gute Orientierung liefern die Projektvorschläge der „Carpeta de Oportunidades“ über die Kuba aktiv Investoren für definierte Vorhaben sucht. Ein Engagement im Rahmen der Vorschläge ermöglicht Zugang zu direkten Ansprechpartnern, größere Erfolgsaussichten bei Genehmigungsverfahren und klare Hinweise zu Rahmenbedingungen und Projektstrukturen.

Aussichtsreiche Sektoren sind:

  • Biotechnologie
  • Energieversorgung (im Besonderen Biogas und PV)
  • Tourismus
  • Wassersektor (Wassereinsparung und -Versorgung)
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