Jingxins Praktikum Woche 4

Dass wir das Video endlich fertiggestellt haben, haben wir in dieser Woche erstmal mit einem Team-Selfie gefeiert. Die Kollegen der Presseabteilung standen mir bei Fragen zu jeder Zeit zur Verfügung, was sehr geholfen hat, da ich als Kind der digitalen Zeit beschämenderweise schlecht mit Technologien umgehen kann. Jedenfalls fühle ich mich beruhigt, nachdem Lukas Braun mir „alle Tricks, mit denen er sein Geld verdient” beigebracht hat, z.B. wie man den Einbettungscode eines Youtube-Videos in einen Blogpost einfügt.

Presseabteilung und Azubis ©IHK Potsdam/Paul Greschuchna

Ich muss mich diese Woche von vielen Kollegen verabschieden, mit denen ich eine schöne Zeit verbracht habe. Der erste Abschied war von Bert Wibel, ein GIZ Mitarbeiter, der als EZ Scout bei der IHK sitzt. Er hat mir von vielen Themen erzählt, unter anderen der deutschen Immigrationspolitik, dem Studium in Berlin, der peruanischen Küche, der Entwicklungszusammenarbeit in Tansania und Techno Musik. Im Gegenzug hat er von mir gelernt, wie man in Südkorea mit der Hand ein Herz macht. Es war wirklich ein großes Vergnügen, ihn kennenzulernen.

Selfie mit Bert Wibel ©IHK Potsdam/WJX

Am Mittwoch habe ich mich mit zwei Kollegen aus dem Fachbereich Standortpolitik zusammengesetzt und über Industrie und Baubewerbe in Brandenburg diskutiert. Ich habe von Herrn Bregulla und Herrn Dr. Staacke  erfahren, dass es in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist, dass bei einem Bauprojekt kein Kleinhändler pleitegehen soll. Klare Planung und eindeutige Zielsetzung, Rücksicht nehmen und nachprüfen, kollektive Entscheidungen zum kollektiven Wohl, das alles zeichnet für mich die deutsche Herangehensweise in der Standortpolitik aus.

Herr Dr. Staacke und Herr Bregulla ©IHK Potsdam

Heute ist auch mein letzter Tag mit Sabine Yang-Schmidt, meiner Supervisorin. Als ich vor einem Jahr mit ihr zufälligerweise durch die AHK in Kontakt gekommen bin, hatte ich überhaupt keine Ahnung, dass es potenziell meine Lebensorientierung ändern würde. Meine wunderbaren Erfahrungen hier sind allesamt ihr zu verdanken. Ich werde mich sicherlich an unsere Zeit zusammen erinnern, an die Broschüre, an die Termine und an die unzähligen Gespräche über China (wobei es feststeht, dass sie meine Provinz besser kennt als ich).

Gruppenfoto mit Praktikantinnen und dem Team International ©IHK Potsdam/Toni Becker

Das Praktikum bei der IHK lohnt sich auf jeden Fall. Ich wünsche den Kollegen hier alles Gute und hoffentlich sehen wir uns eines Tages wieder.

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