Iran Unternehmerreise: “Mit After-Sales, und perspektivischer Lokalisierung können deutsche Anbieter punkten”

Vertreter von zehn Firmen aus Berlin und Brandenburg sind zur Unternehmerreise in den Iran aufgebrochen, die vom 9. bis 14. September dauert. Auf dem Programm stehen Unternehmensbesuche und direkte Kooperationsgespräche mit iranischen Firmen.

Am ersten Tag wurden die Unternehmen von Amir Alizadeh, dem stellvertretenden Geschäftsführer der Deutsch-Iranischen IHK (AHK) in Teheran empfangen. Die ersten Gespräche enthielten ein Fazit der Geschäftsbeziehungen, mit dem Rückblick auf die Zeit nach dem Implementation Day in 2016. Die Interessen von Unternehmen an den Geschäftsbeziehungen mit dem Iran steigen weiter an. Deutsche Industriegüter genießen einen einzigartigen Ruf und sind im Land sehr gefragt. Im letzten Jahr besuchten rund 40 deutsche Delegationen das Land, um sich einen Überblick über entsprechende Partnerschaften und Absatzmärkte zu verschaffen. Trotz Wirtschaftswachstum (von rund 11 % in 2016) bestehen für viele Unternehmen noch Handelsbarrieren aufgrund der Probleme bei der Zahlungsabwicklung mit dem Iran und deutschen Finanzierungsinstituten.

Als weiterer Programmpunkt stand der Besuch eines riesigen Industriegebietes des Iran auf dem Plan  – Abbas Abad Industrial Town. Hier wurden die Firmen Akhavan Co., Damandeh Co. und Naylon Sepid Co. besucht.

Anschließend fand ein Abschlusstreffen im Abbas Abad Business Technology Service Center statt. Der Chef des Industrieparks, Morteza Eslamzadeh, stellte das Profil und die Ausrichtung der Industriestadt vor.

Abas Abbad Industrial Town glänzt als starker Partner. Die Delegationsteilnehmer sind von Größe des Areals, der Fertigungstiefe der Unternehmen und der Gastfreundschaft wie die Professionalität beeindruckt. Unter anderem wurden Produzenten von Sanitärarmaturen, Mikrowellen- und Backöfen mit einer Wochenproduktion von 25.000 Stück / 300 Mitarbeiter und einem Export in zahlreiche Nachbarländern besucht sowie Produzenten von Ventilatoren (Export bis nach Osteuropa) und ein Produzent von Folienprodukten mit Interesse an einer Etablierung einer Plexiglasproduktion.

Fazit ist: Deutsche Partner sind gefragt!

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