Vertriebsworkshop Brasilien

Der künftige rechtspopulistische Präsident J.M. Bolsonaro verspricht nicht weniger, als Brasiliens Schicksal ändern. Die Frage bleibt: in welche Richtungen und welche Auswirkungen ergeben sich kurz- wie mittelfristig für die Wirtschaft des Landes? Ist nun der Moment gekommen, in den Markt einzusteigen oder ein bestehendes Engagegment weiter zu verstärken?

Zum Vertriebsworkshop Brasilien am 7. Dezember heisst die IHK Hannover auch Unternehmen aus Berlin-Brandenburg herzlich willkommen, die hierauf eine Antwort suchen.

Denn für deutsche Unternehmen herrscht innerhalb Brasiliens traditionell kein Mangel an Geschäften. Infrastruktur, Energie, Wasser, Landwirtschaft, die Industrie und der Automobilsektor – überall winkt ein enormes Potenzial. Traditionell sind deutsche Unternehmen in Brasilien auch sehr gut vertreten, aber der Zugang zum Markt ist nicht einfach.

Beim Vertriebsworkshop Brasilien werden Experten in einer Talkrunde über die Absatzchancen deutscher Unternehmen in Brasilien sprechen:

  • Die Exportkosten nach Brasilien sind nicht zu verachten. Welche Tipps gibt es zum Import und der Preiskalkulation?
  • Unter welchen Vorzeichen wäre eine Partnerschaft oder eigene Niederlassung dem Exportgeschäft vorzuziehen und welcher Aufwand steht bei einer Niederlassung im Hintergrund?

Weitere Informationen, eine Einladung sowie die direkte Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

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Carnet A.T.A. – Formulare für Ihre Reise online bestellen

 

Das Carnet A.T.A. ist ein internationales Zollpassierscheinheft, dass der Vereinfachung der Zollformalitäten bei der vorübergehenden Verwendung bestimmter Waren im Ausland dient. Dies können sein Messegüter, Berufsausrüstung und Warenmuster.

Wir stellen Ihnen den Formularsatz mit der richten Anzahl von Ausfuhr-, Einfuhr-, Wiederausfuhr-, Wiedereinfuhr- und Transitblättern für Ihre (Welt)Reise zusammen. Nutzen Sie unser online Bestellformular: https://www.ihk-potsdam.de/servicemarken/UeBER-UNS/KONTAKT/carnet/4251222#page

Weitere Informationen und die Ausfüllhilfe finden Sie hier: https://www.ihk-potsdam.de/produktmarken/INTERNATIONAL/ZOLL–UND-AUSSENWIRTSCHAFTSDOKUMENTE/CARNET-ATA-CPD/Carnet-ATA/3314398#titleInText2

 

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Einfuhrumsatzsteuer – Reformierung des Erhebungsverfahrens

Auf Initiative Hamburgs gemeinsam mit Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein haben sich auf der Amtschefkonferenz der Wirtschaftsministerkonferenz die Beteiligten dafür ausgesprochen, dass Verfahren zur Erhebung der Einfuhrumsatzsteuer zu vereinfachen und den bürokratischen Aufwand geringer zu halten.

Aktuell wird die Einfuhrumsatzsteuer bei der Einfuhr von Waren in die EU durch den Zoll erhoben. Die Erstattung ist jedoch Länderaufgabe. D.h. bei der Abwicklung der Rückzahlung entsteht ein hoher administrativer Aufwand für die Unternehmen. Dazu kommen für die Unternehmen die hohen Kosten der Zwischenfinanzierung sowie Bürgschaften.

In Deutschland werden jährlich über 50 Mrd. Euro Einfuhrumsatzsteuer erhoben.

Ziel ist es die Verrechnung unbürokratisch im Rahmen der Umsatzsteuererklärung zu ermöglichen.

Quelle: https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/11858946/2018-11-13-bwvi-einfuhr/

 

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Neubewertung von Bewilligungen: Vorschlag des Generalanwalts am EUGH zur Abfrage der Steuer-ID

Der Generalanwalt Manuel Campos Sánchez-Bordona am Europäischen Gerichtshof (EUGH) hält die Abfrage der Steuer-ID bei der Neubewertung von Bewilligungen für legitim. Allerdings ist der Personenkreis eng zu fassen. Seines Erachtens dürfen nur personenbezogene Daten für Erlangung des AEO Status erhoben werden, von:

  • dem Zoll-Verantwortlichen im Unternehmen, auf Führungsebene mit Exekutivbefugnissen
  • und dem Verantwortlichen (m/w) für Zollangelegenheiten.

Die Anforderung von personenbezogenen Daten für Mitglieder des Aufsichtsrates, Vorstandes oder Abteilungsleiter, die sich nicht unmittelbar mit Zollangelegenheiten befassen, ist seines Erachtens nicht rechts.

Zwar sind Schlussanträge des Generalanwalts nicht verbindlich aber oftmals folgt der EUGH den Vorschlägen des Generalanwalts. Letztendlich ist abzuwarten wie der EUGH in dieser Angelegenheit urteilt.

 

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Carnet ATA: Iran – Carnetverfahren mit dem Iran bis auf Weiteres eingestellt

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e.V. leistet bei der Verwendung von Carnets ATA im Rahmen der internationalen Bürgenkette die Sicherheit für Einfuhrabgaben für den Fall, dass Pflichten im besonderen Zollverfahren verletzt werden.

Angesichts der US-Sanktionen gegen den Iran ist eine reibungslose Zahlungsabwicklung für den Rückbürgen des DIHK, Euler Hermes, nicht mehr möglich.

Der DIHK sieht sich daher gezwungen, das Carnetverfahren mit dem Iran ab sofort bis auf Weiteres auszusetzen.

Eine vorübergehende Einfuhr in den Iran ohne Carnet ist möglich. Der Importeur kann alternativ vorab eine Lizenz zur vorübergehenden Einfuhr beantragen. In diesem Fall muss allerdings beim Zoll eine Kaution hinterlegt werden.

 

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