Saitama, just north of Tokyo: Trade Mission Etappe 1

Auf der Suche nach Partnern in Japan: Fred Kehler von Sonnenkonzept GmbH

“Wer nach Berlin will, muss durch Brandenburg” , erklären wir als Potsdamer Industrie- und Handelskammer, um Wirtschaftsdelegationen einen entscheidenden Vorteil der Region rund um die Bundeshauptstadt zu verdeutlichen. Und das selbe, mit einer nachgeschobenen Einschränkung, könnte Brandenburgs Partnerpräfektur Saitama von sich behaupten, die im gesamten – Norden zumindest – an die Mega-Metropolregion Tokyo grenzt und mit dem Slogan “Just North of Tokyo” für sich wirbt.

Beste Koop-Voraussetzungen

Tauben-Maskottchen der Präfektur Saitama “Kobaton” gibt’s auch im Brandenburger Outfit mit Bier und Wurstgabel

Gemeinsam haben die beiden Regionen nicht nur die gute infrastrukturelle Anbindung an die Hauptstädte zweier der größten Wirtschaftsnationen der Welt, sondern auch ein vielversprechendes Investitionsklima. Die Konjunktur in der Mark hält seit Jahren ihr hohes Niveau. In Berlin-Brandenburg findet sich die höchste Dichte an wissenschaftlichen Instituten in ganz Europa. Und auch die geographische Lage im Herzen Europas macht das Bundesland zu einem logistischen Knotenpunkt, von dem aus innerhalb eines Tages bis zu 200.000.000 Menschen erreicht werden können.

Saitama bietet wie auch Brandenburg ausreichend Platz für die Ansiedlung von Unternehmen nahe der aus allen Nähten platzenden Metropole. Außerdem wohnen knapp 7,4 Millionen Menschen in der nordjapanischen industriereichen Präfektur. Viel Potenzial für Kooperationen in nahezu allen Segmenten also. Aus diesem Grund ist Saitama auch das erste Ziel unserer Japan Delegationsreise.

Wirtschaft verbindet nachhaltig

Länderpartnerschaft festigen: Japan Trade Mission, Mario Tobias, Frau Inaba Naoko vom Department of Public Services und Kirstin Wenk

Kirstin Wenk von der Wirtschaftsförderung Brandenburg sprich sich gegenüber den Repräsentanten Saitamas für den Beginn langfristiger, wirtschaftlicher Kooperationen aus. Unterstützt wird dies noch durch ein entsprechendes Bekenntnisschreiben von Ministerpräsident Dietmar Woidke. IHK Hauptgeschäftsführer Mario Tobias fügt seiner Einladung nach Brandnenburg hinzu, dass sich der Austausch trotz 20-jährigem Bestehen bisher auf den kulturellen und Bildungsbereich beschränkt habe. Für einen regelmäßigeren Austausch seien wirtschaftliche Partnerschaften jedoch besser ausgelegt – und den Grundstein dafür soll mit diesem Besuch gelegt werden.

Energiewender lernen voneinader

Delegation aus Brandenburg lauscht den Konzepten im environmental Center Saitama

Japan und Deutschland stehen für Technologieführerschaft und zwei Nationen, die ihre Zukunft klug gestalten wollen. In Saitama geplante SmartCities, Experimente mit Wasserstoff als Energieträger der japanischen Zukunft, Deutschlands Anstrengungen zum Umstieg auf alternativen Energiequellen oder die Elektromobilität werden gleich im Anschluss diskutiert. Nicht zuletzt, weil die 20-köpfige Unternehmer- und Wissenschaftlerdelegation aus Brandenburg unter der Leitung von IHK-Präsident Peter Heydenbluth zum größten Teil in der Energie- und Umweltbranche beheimatet ist.

Wie grün ist die Welt anderswo?

Neues Verfahren macht Sickerwasser einer Mülldeponie “fast” trinkbar – aber zumindest sauberer als Flusswasser.

Bevor der Bus Richtung Tokyo aufbricht, fahren alle noch gemeinsam zum Environmental Management Center, einem “Recycling”-Projekt der Stadt Saitama, bei dem Mülldeponie, Kläranlage, 8-Firmen-Recycling-Zentrum & Megasolarpark gleichzeitig auf einem Gelände betrieben werden. Hier gibt es ebenso beeindruckend-fortschrittliche wie weniger nachhaltige Recyclingmethoden zu bestaunen und wieder wird deutlich, wie vielfältig unsere Schritte in eine “grünere” Zukunft sind – und wie viel wir alle noch voneinander lernen können.

Apokalyptischer Anblick einer Anlage, in der Energie durch das Verbrennen von Abfällen erzeugt wird. Betreiben verbraucht mehr Energie als erzeugt wird – aber der Müllberg wird kleiner.
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Iran Unternehmerreise Tag 2 – B2B Gespräche mit Unternehmen in der AHK Teheran

Am zweiten Tag der Delegationsreise in den Iran, hatten die Teilnehmer heute die Möglichkeit erhalten, in exklusiven B2B Gesprächen mit unterschiedlichen iranischen Firmen zu sprechen und erste Impulse für Ideen und Konzepte einer zukünftigen Zusammenarbeit auszuarbeiten. Unter den iranischen Beteiligten waren u.a. verschiedene Projektentwickler, mit der Erwartung deutsche Investoren für Großprojekte im Bau-, oder Energiesektor zu gewinnen.

Weiterhin gab es auch die Möglichkeit mit der Botschaft ins Gespräch zu kommen. Wichtigstes Thema war hier die lange Wartezeit bei Visa-Beantragungen und deren Vergabe, denn momentan muss mit einer Wartezeit von ca. 3 Monaten gerechnet werden. Als Hintergrund ist zu nennen, dass die Vertretung im Iran die weltweit höchste Anzahl von Visa Anträgen zu bewerkstelligen hat.

Ein weiterer Besuch stand bei der NOVIN Investmentbank auf dem Veranstaltungsplan, die in 2007 in Teheran gegründet wurde. Die Vertreter der Investmentbank referierten über deutsche Investmentvorhaben im Iran und teilten auch die Erwartung gegenüber der Finanzierungserleichterung im Inland durch die Absicherung von Bürgschaftsbanken mit.

Rund um ein erfolgreicher Tag, welcher mit der Anreise nach Isfahan abschloss.

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Iran Unternehmerreise: “Mit After-Sales, und perspektivischer Lokalisierung können deutsche Anbieter punkten”

Vertreter von zehn Firmen aus Berlin und Brandenburg sind zur Unternehmerreise in den Iran aufgebrochen, die vom 9. bis 14. September dauert. Auf dem Programm stehen Unternehmensbesuche und direkte Kooperationsgespräche mit iranischen Firmen.

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Ukraine – Kooperationschancen für deutsche Unternehmen der Verkehrsinfrastruktur

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie läd Unternehmen in die Ukraine zur Teilnahme an einer geförderten Markterkundungsreise für deutsche Unternehmen aus der Verkehrsinfrastruktur ein.

Termin ist vom 12.06. – 16.06.2017.

Quelle: IHK Bonn

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