JEFTA EU-Japan Freihandelsabkommen unterzeichnet

Zum Freihandelsabkommen EU-Japan erklärt DIHK-Präsident Eric Schweitzer: Handelspolitischer Volltreffer

“Für die deutsche Wirtschaft ist das EU-Japan Abkommen ein handelspolitischer Volltreffer. Nach der Unterzeichnung ist eine rasche Ratifizierung durch Rat und Europaparlament wichtig. Denn damit würde die EU ihre Handlungsfähigkeit in der Handelspolitik unterstreichen. Schon rein wirtschaftlich ist das EU-Japan Abkommen zwischen Europa und der weltweit drittstärksten Wirtschaftsmacht wichtig. Die symbolische Bedeutung ist aber fast noch stärker. So senden diese beiden großen Wirtschaftsräume ein klares Zeichen für regelbasierten Handel und gegen einseitige Importbeschränkungen. Auch ist das Abkommen kurz vor der G20-Präsidentschaft Japans 2019 ein gutes Signal gegen den wachsenden Protektionismus in der Welt. Bereits jetzt belasten die fast schon täglich zunehmenden Handelsschranken in vielen Märkten die international agierenden Unternehmen.“

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Get Ready for Japan – SUWA Messe und Trainingsprogramm

SUWA Area Industrial Messe
vom 18.-20. Oktober 2018 in Nagano.

Expandieren Sie in Japan, nehmen Sie teil an der Nagano SUWA Area Industrial Messe. Hierzu lädt JETRO Nagano interessierte Unternehmen ein, sich am JETRO-Gemeinschaftsstand zu präsentieren und am B2B auf der Messe zu beteiligen.

Die Region um Susa beheimatet eine innovative Zulieferindustrie der führenden Hersteller von Hochtechnologieprodukten in der Computer- und Elektronik-, sowie der Halbleiter- und optischen Industrien. Mehr als 2000 KMUs beliefern Unternehmen wie Kyocera, Olympus, welche hier einen Produktionsstandort haben, sowie Seiko Epson, oder Nidel Sanyo.

JETRO wird B2B-Gespräche für ausgewählte ausländische Unternehmen organisieren und übernimmt die Reisekosten von und nach Japan.

Gesucht werden zur Unterstützung durch JETRO vorrangig potentielle Einkäufer aus den Bereichen Medizintechnik, Elektrik/ Elektronik, Automobilindustrie, Maschinenbau, Umwelttechnik und weitere.

Interessenten aus der Hauptstadtregion melden sich bitte bis zum 09.07.2018 unter

JETRO Berlin
Frau Marina Riessland
030-2094 5560
Email

Als KMU wünschen Sie sich bessere Einblicke in Wirtschaft und Gesellschaft in Japan, bevor Sie dort Kooperationen aufbauen? Ihr neuer Mitarbeiter braucht einen “Japan-Knigge” für die Wirtschaft? Sie möchten Ihre japanischen Geschäftspartner besser kennen- und verstehen lernen, Geheimnisse für Geschäftserfolge für sich entdecken?

Nutzen Sie das vom EU-Japan Center für Industrielle Kooperation angebotene Trainingsprogramm “Get Ready for Japan“, ein Manager-Fortbildungsprogramm, das Sie und Ihr Unternehmen fit für den japanischen Markt macht.

Mehr Informationen und Bewerbung via

https://www.eu-japan.eu/events/get-ready-for-japan-training-programme

oder JETRO. Die Bewerbungsfrist läuft am 21.06.2018 ab.

Sprechen Sie uns an, sollten Sie Fragen haben. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt!

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Zur APW Berlin: StartupAsia – IHK Potsdam ist dabei

Am 23. April geht’s los, die Asia-Pacific Week (APW) startet in Berlin mit einer Vielzahl von Veranstaltungen rund um den Schwerpunkt der “Digitalisierung”.

Vom 23. bis 29. April 2018 erwarten Sie an mehreren Veranstaltungsorten in Berlin zahlreiche Vorträge und Netzwerkmöglichkeiten. Die IHK Potsdam beteiligt sich in diesem Jahr an:

StartupAsia – Seizing market opportunities in India, Southeast Asia, and China

im Rahmen einer “Fishbowl discussion” zum Thema:
“How to get into the new market, what cooperation and funding opportunities exist?”

Ort: enpact, Gleimstraße 50, 10437 Berlin
Datum: Fri, April 27, 2018
Uhrzeit: 9:30 – 14:00

Nach einer Präsentation der Zielmärkte durch Vertreter von u.a. der Deutschen Handelskammer in Indien, HI Indonesia, Impact Hub Manila sowie NTUitive stellvertretend für die Nanyang Tech Universität in Singapur erwarten Sie zur Fishbowl-Discussion  zusammen mit Claus Karthe (Gründer & CEO German Accelerator Southeast Asia) und Dhruv Mehra (Invest India) und Sabine Yang-Schmidt (Ostasienreferentin IHK Potsdam)  spannende Beiträge und Tipps zu Kooperationen für Startups zwischen Europa und Asien.

Programm (Veranstaltung in Englisch)

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Interkulturelle Kompetenz für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit japanischen Geschäftspartnern

Workshop am 14.03.2018

Hinweis des Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg, Berlin, in Zusammenarbeit mit dem EU-Japan Centre, Germany Trade and Invest und JETRO:

Die kulturellen Unterschiede zwischen Japan und dem deutschsprachigen Europa könnten größer kaum sein. Angefangen bei der ersten Kontaktaufnahme mit Japanern, über Kommunikation bis hin zur Entscheidungsfindung und der anderen Art des Managements erwarten den europäischen Kooperationspartner in Japan eine Vielzahl von Stolpersteinen und kulturellen Problemen.

In diesem Workshop, den das Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg am 14. März 2018 … Interkulturelle Kompetenz für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit japanischen Geschäftspartnern weiterlesen

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Saitama, just north of Tokyo: Trade Mission Etappe 1

Auf der Suche nach Partnern in Japan: Fred Kehler von Sonnenkonzept GmbH

“Wer nach Berlin will, muss durch Brandenburg” , erklären wir als Potsdamer Industrie- und Handelskammer, um Wirtschaftsdelegationen einen entscheidenden Vorteil der Region rund um die Bundeshauptstadt zu verdeutlichen. Und das selbe, mit einer nachgeschobenen Einschränkung, könnte Brandenburgs Partnerpräfektur Saitama von sich behaupten, die im gesamten – Norden zumindest – an die Mega-Metropolregion Tokyo grenzt und mit dem Slogan “Just North of Tokyo” für sich wirbt.

Beste Koop-Voraussetzungen

Tauben-Maskottchen der Präfektur Saitama “Kobaton” gibt’s auch im Brandenburger Outfit mit Bier und Wurstgabel

Gemeinsam haben die beiden Regionen nicht nur die gute infrastrukturelle Anbindung an die Hauptstädte zweier der größten Wirtschaftsnationen der Welt, sondern auch ein vielversprechendes Investitionsklima. Die Konjunktur in der Mark hält seit Jahren ihr hohes Niveau. In Berlin-Brandenburg findet sich die höchste Dichte an wissenschaftlichen Instituten in ganz Europa. Und auch die geographische Lage im Herzen Europas macht das Bundesland zu einem logistischen Knotenpunkt, von dem aus innerhalb eines Tages bis zu 200.000.000 Menschen erreicht werden können.

Saitama bietet wie auch Brandenburg ausreichend Platz für die Ansiedlung von Unternehmen nahe der aus allen Nähten platzenden Metropole. Außerdem wohnen knapp 7,4 Millionen Menschen in der nordjapanischen industriereichen Präfektur. Viel Potenzial für Kooperationen in nahezu allen Segmenten also. Aus diesem Grund ist Saitama auch das erste Ziel unserer Japan Delegationsreise.

Wirtschaft verbindet nachhaltig

Länderpartnerschaft festigen: Japan Trade Mission, Mario Tobias, Frau Inaba Naoko vom Department of Public Services und Kirstin Wenk

Kirstin Wenk von der Wirtschaftsförderung Brandenburg sprich sich gegenüber den Repräsentanten Saitamas für den Beginn langfristiger, wirtschaftlicher Kooperationen aus. Unterstützt wird dies noch durch ein entsprechendes Bekenntnisschreiben von Ministerpräsident Dietmar Woidke. IHK Hauptgeschäftsführer Mario Tobias fügt seiner Einladung nach Brandnenburg hinzu, dass sich der Austausch trotz 20-jährigem Bestehen bisher auf den kulturellen und Bildungsbereich beschränkt habe. Für einen regelmäßigeren Austausch seien wirtschaftliche Partnerschaften jedoch besser ausgelegt – und den Grundstein dafür soll mit diesem Besuch gelegt werden.

Energiewender lernen voneinader

Delegation aus Brandenburg lauscht den Konzepten im environmental Center Saitama

Japan und Deutschland stehen für Technologieführerschaft und zwei Nationen, die ihre Zukunft klug gestalten wollen. In Saitama geplante SmartCities, Experimente mit Wasserstoff als Energieträger der japanischen Zukunft, Deutschlands Anstrengungen zum Umstieg auf alternativen Energiequellen oder die Elektromobilität werden gleich im Anschluss diskutiert. Nicht zuletzt, weil die 20-köpfige Unternehmer- und Wissenschaftlerdelegation aus Brandenburg unter der Leitung von IHK-Präsident Peter Heydenbluth zum größten Teil in der Energie- und Umweltbranche beheimatet ist.

Wie grün ist die Welt anderswo?

Neues Verfahren macht Sickerwasser einer Mülldeponie “fast” trinkbar – aber zumindest sauberer als Flusswasser.

Bevor der Bus Richtung Tokyo aufbricht, fahren alle noch gemeinsam zum Environmental Management Center, einem “Recycling”-Projekt der Stadt Saitama, bei dem Mülldeponie, Kläranlage, 8-Firmen-Recycling-Zentrum & Megasolarpark gleichzeitig auf einem Gelände betrieben werden. Hier gibt es ebenso beeindruckend-fortschrittliche wie weniger nachhaltige Recyclingmethoden zu bestaunen und wieder wird deutlich, wie vielfältig unsere Schritte in eine “grünere” Zukunft sind – und wie viel wir alle noch voneinander lernen können.

Apokalyptischer Anblick einer Anlage, in der Energie durch das Verbrennen von Abfällen erzeugt wird. Betreiben verbraucht mehr Energie als erzeugt wird – aber der Müllberg wird kleiner.
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