Carnet ATA: Iran – Carnetverfahren mit dem Iran bis auf Weiteres eingestellt

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e.V. leistet bei der Verwendung von Carnets ATA im Rahmen der internationalen Bürgenkette die Sicherheit für Einfuhrabgaben für den Fall, dass Pflichten im besonderen Zollverfahren verletzt werden.

Angesichts der US-Sanktionen gegen den Iran ist eine reibungslose Zahlungsabwicklung für den Rückbürgen des DIHK, Euler Hermes, nicht mehr möglich.

Der DIHK sieht sich daher gezwungen, das Carnetverfahren mit dem Iran ab sofort bis auf Weiteres auszusetzen.

Eine vorübergehende Einfuhr in den Iran ohne Carnet ist möglich. Der Importeur kann alternativ vorab eine Lizenz zur vorübergehenden Einfuhr beantragen. In diesem Fall muss allerdings beim Zoll eine Kaution hinterlegt werden.

 

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Jingxins Praktikum Woche 2

Iran Veranstaltung ©IHK Potsdam/WJX

Am Montag war ich beim Empfang einer iranischen Delegation dabei. Da habe ich erfahren, dass Iran wirtschaftlich und kulturell viel dynamischer ist als in der allgemeinen Wahrnehmung. Dass sich so viele Akteure von beiden Seiten für die deutsch-iranische wirtschaftliche Zusammenarbeit engagieren und dass es so viele Förderungs- und Austauschprogramme gibt, beeindruckt mich sehr. Jingxins Praktikum Woche 2 weiterlesen

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Bedeutung amerikanischer Exportkontrollbestimmungen für deutsche Firmen

Deutsche Unternehmen mit internationalen Geschäftsbeziehungen sind gegebenenfalls auch von U.S.-amerikanischen Exportkontrollbestimmungen betroffen – selbst wenn Sie mit den Vereinigten Staaten von Amerika keinen Handel treiben. Das gilt, wenn Lieferanten aus mit U.S.-Sanktionen belegten Ländern Komponenten zu Produkten zuliefern, bzw. amerikanische Zulieferer für Exporte in Drittländer eingebunden sind.

Foto: © 2018 | Imago / Xinhua
U.S.-Präsident Donald Trump erklärt amerikanischen Austritt aus dem Iran-Atomabkommen. Foto: © 2018 | Imago / Xinhua

Sensibel eingestufte U.S.-Waren können standardmäßig maximal bis zu einem Wertanteil in Höhe von 25% in ein Exportprodukt eingehen, gegenüber Embargo-pflichtigen Staaten reduziert sich der Wertanteil auf 10%. Gegebenenfalls gelten die aktuellen Regelungen gemäß der Übersicht auf der Website der amerikanischen Finanzbehörden. Aktuelle Updates zu einzelnen Ländern erhält mal auch, wenn man den Benachrichtigungsdienst per Email bucht (kostenfrei).

Für weiterführende Informationen beachten Sie auch die Übersicht der Export Control Classification Numbers (ECCN) und die Commerce Control List (CCL) beim Bureau of Industry and Security (BIS) des Handelsministeriums.

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Achtung! Änderungen in den Konsulats- und Mustervorschriften für einige Länder

Die Konsulats- und Mustervorschriften (K und M) der Handelskammer Hamburg informieren über die Vorschriften, die beim Export in alle Länder der Welt zu beachten sind. Die Neuauflage der Konsulats- und Mustervorschriften (K und M) ist im Juni 2017 erscheinen.

Bildquelle: HK Hamburg

 

Hierzu gab es nun für folgende Länder wichtige Änderungen:

Iran – Änderung zur zusätzlichen Angabe einer Erklärung in der Handelsrechnung:

  • Angabe der iranischen Warenzolltarifnummer und die National ID des iranischen Importeurs in den Frachtbriefen und Handelsrechnungen

 

 

Von dem Up-Date der “K und M” sind u.a. auch folgende Länder betroffen:

Albanien

Aserbaidschan

Belarus

Belgien

Estland

Europäische Union

Irland

Island

Kosovo

Litauen

Mazedonien

Montenegro

Serbien

Ukraine

Ägypten

Benin

Guinea

Liberia

Libyen

Mauritius

Niger

Nigeria

Ruanda

Sambia

Indien

Irak

Iran

Jemen

Jordanien

Katar

Oman

Vereinigte Arabische Emirate

Argentinien

Bahamas

Bermuda

Guyana

Honduras

Mexiko

USA

 

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Iran Unternehmerreise Tag 2 – B2B Gespräche mit Unternehmen in der AHK Teheran

Am zweiten Tag der Delegationsreise in den Iran, hatten die Teilnehmer heute die Möglichkeit erhalten, in exklusiven B2B Gesprächen mit unterschiedlichen iranischen Firmen zu sprechen und erste Impulse für Ideen und Konzepte einer zukünftigen Zusammenarbeit auszuarbeiten. Unter den iranischen Beteiligten waren u.a. verschiedene Projektentwickler, mit der Erwartung deutsche Investoren für Großprojekte im Bau-, oder Energiesektor zu gewinnen.

Weiterhin gab es auch die Möglichkeit mit der Botschaft ins Gespräch zu kommen. Wichtigstes Thema war hier die lange Wartezeit bei Visa-Beantragungen und deren Vergabe, denn momentan muss mit einer Wartezeit von ca. 3 Monaten gerechnet werden. Als Hintergrund ist zu nennen, dass die Vertretung im Iran die weltweit höchste Anzahl von Visa Anträgen zu bewerkstelligen hat.

Ein weiterer Besuch stand bei der NOVIN Investmentbank auf dem Veranstaltungsplan, die in 2007 in Teheran gegründet wurde. Die Vertreter der Investmentbank referierten über deutsche Investmentvorhaben im Iran und teilten auch die Erwartung gegenüber der Finanzierungserleichterung im Inland durch die Absicherung von Bürgschaftsbanken mit.

Rund um ein erfolgreicher Tag, welcher mit der Anreise nach Isfahan abschloss.

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