INSTEX zur Ermöglichung des legitimen Handels mit dem Iran

In einer gemeinsamen Erklärung haben die E3-Außenminister – Jean‑Yves Le Drian (Frankreich), Heiko Maas (Deutschland) und Jeremy Hunt (Vereinigtes Königreich) die Gründung einer Zweckgesellschaft (INSTEX SAS) für den legitimen Handel zwischen europäischen und iranischen Wirtschaftsakteuren bekannt gegeben.

Das INSTEX fungiert als Vermittlungsstelle, über die Forderungen von europäischen und iranischen Unternehmen miteinander verrechnet werden. Schwerpunkt liegt zunächst beispielsweise bei Arzneimittel, Medizinprodukte sowie Lebensmittel und Agrargüter.

Der Sitz von INSTEX wird im französischen Finanzministerium sein. In Deutschland soll eine Nebenstelle als Anlaufpunkt für deutsche Unternehmen eingerichtet werden.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie in der aktuellen Pressemitteilung des Auswärtigen Amtes.

 

Teilen auf...
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on XingShare on LinkedIn

Hospitationsbericht: Mostafa Moshafpanah

Author: Mostafa Moshafpanah (Hospitant an der IHK Potsdam im Rahmen von IRAN Horizonte, einem Gemeinschaftsprojekt von Goethe Institut, Auswärtigem Amt, DIHK und BDI)

ERSTE WOCHE

Ich heiße Mostafa Moshafpanah, komme aus Iran und habe mein Studium im Bereich Technologiemanagement (mit dem Schwerpunkt Technologietransfer) abgeschlossen. Im Rahmen des Programms „Iran-Horizonte: Chancen für die Zukunft“ nehme ich teil in einer Hospitation. Dieses Projekt wird durch Auswärtigen Amt, Goethe-Institut, Deutschen Industrie- und Handelskammertag und Bundesverband der Deutschen Industrie unterstützt und Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer beteiligt sich in diesem Programm. Das Gemeinschaftsprojekt „Iran-Horizonte“ fördert nicht nur den interkulturellen Austausch, sondern auch die Wirtschaftsbeziehungen mit dem Iran.
Junge und hochqualifizierte iranische Fachkräfte hospitieren dabei in deutschen Unternehmen aller Branchen.

Für zwei Monate arbeite ich im Fachbereich International bei der IHK Potsdam als Hospitant und Hospitationsbericht: Mostafa Moshafpanah weiterlesen

Teilen auf...
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on XingShare on LinkedIn

Carnet ATA: Iran – Carnetverfahren mit dem Iran bis auf Weiteres eingestellt

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e.V. leistet bei der Verwendung von Carnets ATA im Rahmen der internationalen Bürgenkette die Sicherheit für Einfuhrabgaben für den Fall, dass Pflichten im besonderen Zollverfahren verletzt werden.

Angesichts der US-Sanktionen gegen den Iran ist eine reibungslose Zahlungsabwicklung für den Rückbürgen des DIHK, Euler Hermes, nicht mehr möglich.

Der DIHK sieht sich daher gezwungen, das Carnetverfahren mit dem Iran ab sofort bis auf Weiteres auszusetzen.

Eine vorübergehende Einfuhr in den Iran ohne Carnet ist möglich. Der Importeur kann alternativ vorab eine Lizenz zur vorübergehenden Einfuhr beantragen. In diesem Fall muss allerdings beim Zoll eine Kaution hinterlegt werden.

 

Teilen auf...
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on XingShare on LinkedIn

Jingxins Praktikum Woche 2

Iran Veranstaltung ©IHK Potsdam/WJX

Am Montag war ich beim Empfang einer iranischen Delegation dabei. Da habe ich erfahren, dass Iran wirtschaftlich und kulturell viel dynamischer ist als in der allgemeinen Wahrnehmung. Dass sich so viele Akteure von beiden Seiten für die deutsch-iranische wirtschaftliche Zusammenarbeit engagieren und dass es so viele Förderungs- und Austauschprogramme gibt, beeindruckt mich sehr. Jingxins Praktikum Woche 2 weiterlesen

Teilen auf...
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on XingShare on LinkedIn

Bedeutung amerikanischer Exportkontrollbestimmungen für deutsche Firmen

Deutsche Unternehmen mit internationalen Geschäftsbeziehungen sind gegebenenfalls auch von U.S.-amerikanischen Exportkontrollbestimmungen betroffen – selbst wenn Sie mit den Vereinigten Staaten von Amerika keinen Handel treiben. Das gilt, wenn Lieferanten aus mit U.S.-Sanktionen belegten Ländern Komponenten zu Produkten zuliefern, bzw. amerikanische Zulieferer für Exporte in Drittländer eingebunden sind.

Foto: © 2018 | Imago / Xinhua
U.S.-Präsident Donald Trump erklärt amerikanischen Austritt aus dem Iran-Atomabkommen. Foto: © 2018 | Imago / Xinhua

Sensibel eingestufte U.S.-Waren können standardmäßig maximal bis zu einem Wertanteil in Höhe von 25% in ein Exportprodukt eingehen, gegenüber Embargo-pflichtigen Staaten reduziert sich der Wertanteil auf 10%. Gegebenenfalls gelten die aktuellen Regelungen gemäß der Übersicht auf der Website der amerikanischen Finanzbehörden. Aktuelle Updates zu einzelnen Ländern erhält mal auch, wenn man den Benachrichtigungsdienst per Email bucht (kostenfrei).

Für weiterführende Informationen beachten Sie auch die Übersicht der Export Control Classification Numbers (ECCN) und die Commerce Control List (CCL) beim Bureau of Industry and Security (BIS) des Handelsministeriums.

Teilen auf...
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on XingShare on LinkedIn