Übersicht US-China-Strafzölle

In der Handelspolitik ist China seit geraumer Zeit Ziel von US-Kritik. Traditionell suchten die USA den Schulterschluss mit Partnern wie der EU und hielten sich an internationales Recht und insbesondere an WTO-Regeln, um handelspolitische Verwerfungen, die Chinas wirtschaftlicher Aufstieg verursacht, zu bewältigen. Der Vorwurf lautet hier, dieser sei u.a. durch unfairen Wettbewerb (Joint-Venture-Zwang, staatliche Subventionen etc.) errungen. Die Trump-Administration agiert derzeit primär unilateral und verstößt dabei gegen WTO-Regeln. Deutsche Unternehmen haben viele Niederlassungen und Engagements in beiden Ländern. Sie verlieren durch die angekündigten Zölle gegen China und die erwarteten Gegenmaßnahmen doppelt.

Folgende US-Maßnahmen zielen derzeit auf China:

  • US-Antidumpingzölle auf Waschmaschinen und Solarpanele (seit 22.01.2018, weltweit, 8 Mrd. USD Solarpanelimporte 2017, 425 Mio. USD Waschmaschinenimporte aus China 2017)
  • Importzölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium (seit 22.03.2018, weltweit außer Korea, Australien, Brasilien, Argentinien, 30 Mrd. US$ Stahlimporte 2017, 18 Mrd. US$ Aluminiumimporte 2017)
  • „China-Liste“: Importzölle von 25 Prozent auf verschiedene Produkte gegen China als sog. Ausgleich von Verstößen gegen geistige Eigentumsrechte und erzwungenem Technologietransfer (34 Mrd. US$ ab 06.07.2018, 16 Mrd. US$ zu einem noch unbekannten Zeitpunkt)
  • Importzölle von bis zu 25 Prozent auf Autos und Autoteile (möglicherweise bereits ab Herbst 2018, über 167 Mrd. US$ (US Auto-Importe 2017) weltweit)

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BREXIT – Auswirkungen auf deutsche Unternehmen

Der Ausstieg des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union wird nach Einschätzung der deutschen Unternehmen einen deutlichen Dämpfer für den Handel von Waren und Dienstleistungen mit sich bringen. In der Umfrage Going International 2017 wurden die Unternehmen nach den Perspektiven im Geschäft mit dem Vereinigten Königreich und den Prioritäten für die Brexit-Verhandlungen gefragt. Die Auswertung dieser Ergebnisse wurden nun in der Publikation “Auswirkungen des Brexits” veröffentlicht.

Bildquelle: www.swr.de

Die Geschäftsperspektiven der Unternehmen, die mit dem Vereinigten Königreich verbunden sind, gehen aktuell deutlich zurück.

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