Beratungstag Kanada

Eintritt in die nordamerikanischen Märkte

Das Umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen EU-Kanada, kurz CETA (engl.: Comprehensive Economic and Trade Agreement) ist bis heute noch nicht von allen EU-Mitgliedsstaaten ratifiziert, aber bereits seit dem 21. September 2017 teilweise und vorläufig in Kraft gesetzt worden. In Zeiten zunehmend nationalistischer Tendenzen weltweit gilt CETA als Erfolgsmodell und Vorbild für andere Free-Trade Abkommen.

Einladung zum Beratungstag Kanada 2019

Sie suchen den einen geeigneten Standort zum Auf- / Ausbau Ihres Nordamerikageschäfts oder wollen erfahren, welchen Vorteile CETA Ihrem Unternehmen bei Geschäften mit kanadischen Partnern bietet? Für eine individuelle Beratung zum Kanada-Geschäft stehen Ihnen Frau Yvonne Denz (AHK Kanada) und Herr Mark Renner (IHK Potsdam) zwischen 09:30 – 12:30 Uhr persönlich zur Verfügung.

Geplant sind 6 Einzelberatungen à 30 min. mit maximal zwei Vertretern pro Unternehmen. Eine Registrierung ist bis zum  18. Februar 2019 über die Veranstaltungsseite möglich.

Die Einladung können Sie im PDF-Format auch noch einmal herunterladen:
Flyer BT Kanada_F190222

Ihre konkreten Fragen schicken Sie gerne vorab per E-Mail an Mark Renner.

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JEFTA EU-Japan Freihandelsabkommen unterzeichnet

Zum Freihandelsabkommen EU-Japan erklärt DIHK-Präsident Eric Schweitzer: Handelspolitischer Volltreffer

“Für die deutsche Wirtschaft ist das EU-Japan Abkommen ein handelspolitischer Volltreffer. Nach der Unterzeichnung ist eine rasche Ratifizierung durch Rat und Europaparlament wichtig. Denn damit würde die EU ihre Handlungsfähigkeit in der Handelspolitik unterstreichen. Schon rein wirtschaftlich ist das EU-Japan Abkommen zwischen Europa und der weltweit drittstärksten Wirtschaftsmacht wichtig. Die symbolische Bedeutung ist aber fast noch stärker. So senden diese beiden großen Wirtschaftsräume ein klares Zeichen für regelbasierten Handel und gegen einseitige Importbeschränkungen. Auch ist das Abkommen kurz vor der G20-Präsidentschaft Japans 2019 ein gutes Signal gegen den wachsenden Protektionismus in der Welt. Bereits jetzt belasten die fast schon täglich zunehmenden Handelsschranken in vielen Märkten die international agierenden Unternehmen.“

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Übersicht zum EU-Japan Freihandelsabkommen (Economic Partnership Agreement, EPA)

Derzeit läuft in der EU der Ratifizierungsprozess für das EU-Japan Freihandelsabkommen. Das Abkommen ist ein EU-only Abkommen; es kann also vom Rat der Europäischen Union und vom Europäischen Parlament vollständig ratifiziert werden. Mit einer Unterschrift wird ab Mitte Juli gerechnet.

Einschätzung des DIHK

  • Das Abkommen ist ehrgeizig, ausgewogen und fortschrittlich und dient den Interessender europäischen und deutschen Wirtschaft. Deutsche Unternehmen bekommen besseren Marktzugang in Japan.
  • Das Abkommen trägt dazu bei, Europas Führungsrolle bei der Aufstellung und Verteidigung der Welthandelsregeln gegen derzeitige protektionistische Tendenzen zu untermauern und sendet ein starkes Signal, dass globalen Herausforderungen aus unserer Sicht nicht mit Protektionismus zu begegnen ist, sondern mit Zusammenarbeit.

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Großbritannien – wird es einen harten BREXIT geben?

Die Briten haben vor, die EU bis Frühjahr 2019 zu verlassen. Premierministerin May kündigte in einer Grundsatzrede hierzu am 17. Januar 2017 an, dass Großbritannien nicht nur die EU, sondern auch den Europäischen Binnenmarkt verlassen werde. Zugleich teilte May auch mit, dass die Regeln der Europäischen Zollunion nicht akzeptiert werden können. Um keine großen Handelsbarrieren zu schaffen, bedarf es dann eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und Großbritannien.

Bildquelle: www.swr.de

Quelle: DIHK

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