EU Zoll: Europäische Kommission startet Umfrage zum EU Single Window

Single Window ist eine Einrichtung, die es ermöglicht alle erforderlichen Informationen und Dokumente im grenzüberschreitenden Warenverkehr zentral bei einer einzigen Anlaufstelle vorzulegen.

Ziel des Single Window ist es, den Wirtschaftsbeteiligten zu ermöglichen, alle relevanten Angaben und Dokumente zum grenzüberschreitenden Warenverkehr elektronisch nur einmal zu übermitteln.

Die Teilnehmer werden gebeten qualitative Angaben (Meinungen, Stellungnahmen, Wahrnehmungen, Vorschläge usw.) und quantitative Informationen (Daten, Statistiken) zu übermitteln

Die Teilnahme ist zum 16.01.2019 möglich.

https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/EU_SW_Environment_4_Customs_Public_Consultation

Weiter Informationen zum EU Single Window finden Sie hier:  https://ec.europa.eu/taxation_customs/general-information-customs/electronic-customs/eu-single-window-environment-for-customs_de

 

 

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JEFTA EU-Japan Freihandelsabkommen unterzeichnet

Zum Freihandelsabkommen EU-Japan erklärt DIHK-Präsident Eric Schweitzer: Handelspolitischer Volltreffer

“Für die deutsche Wirtschaft ist das EU-Japan Abkommen ein handelspolitischer Volltreffer. Nach der Unterzeichnung ist eine rasche Ratifizierung durch Rat und Europaparlament wichtig. Denn damit würde die EU ihre Handlungsfähigkeit in der Handelspolitik unterstreichen. Schon rein wirtschaftlich ist das EU-Japan Abkommen zwischen Europa und der weltweit drittstärksten Wirtschaftsmacht wichtig. Die symbolische Bedeutung ist aber fast noch stärker. So senden diese beiden großen Wirtschaftsräume ein klares Zeichen für regelbasierten Handel und gegen einseitige Importbeschränkungen. Auch ist das Abkommen kurz vor der G20-Präsidentschaft Japans 2019 ein gutes Signal gegen den wachsenden Protektionismus in der Welt. Bereits jetzt belasten die fast schon täglich zunehmenden Handelsschranken in vielen Märkten die international agierenden Unternehmen.“

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Übersicht zum EU-Japan Freihandelsabkommen (Economic Partnership Agreement, EPA)

Derzeit läuft in der EU der Ratifizierungsprozess für das EU-Japan Freihandelsabkommen. Das Abkommen ist ein EU-only Abkommen; es kann also vom Rat der Europäischen Union und vom Europäischen Parlament vollständig ratifiziert werden. Mit einer Unterschrift wird ab Mitte Juli gerechnet.

Einschätzung des DIHK

  • Das Abkommen ist ehrgeizig, ausgewogen und fortschrittlich und dient den Interessender europäischen und deutschen Wirtschaft. Deutsche Unternehmen bekommen besseren Marktzugang in Japan.
  • Das Abkommen trägt dazu bei, Europas Führungsrolle bei der Aufstellung und Verteidigung der Welthandelsregeln gegen derzeitige protektionistische Tendenzen zu untermauern und sendet ein starkes Signal, dass globalen Herausforderungen aus unserer Sicht nicht mit Protektionismus zu begegnen ist, sondern mit Zusammenarbeit.

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Save the Date: Belt & Road Show, 27. Februar 2018

Informieren Sie sich über Investitionsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen entlang der Seidenstraße von Brandenburg bis Beijing. Save the Date: Belt & Road Show, 27. Februar 2018 weiterlesen

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Quo vadis Europäische Union?

Die Europäische Union steht heute vor einer Zäsur und der wohl größten Bewährungsprobe ihrer Geschichte
  • Großbritannien erklärt den Brexit,
  • die USA drohen mit Strafzöllen,
  • die Beziehungen mit der Türkei stehen aufdem Prüfstand

In ganz Europa gibt es Tendenzen zur Re-Nationalisierung. Vergessen werden dabei häufig die historischen Errungenschaften unserer Staatengemeinschaft: In nur 60 Jahren nach den Römischen Verträgen ist ein Wirtschaftsraum entstanden, der seinesgleichen sucht.

Unsere Unternehmen profitieren vom Binnenmarkt und freiem Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Fachkräften. Wie also geht es weiter – quo vadis Europäische Union? Darüber diskutieren wir am 12. Mai von 16 bis 18:30 Uhr bei uns im Haus. Den Impuls für das hochkarätig besetzte Podium gibt Günter Verheugen, EU-Kommissar a. D.. Sie können sich kostenfrei hier Anmelden: Anmeldung
Bildquelle: www.swr.de
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