Umfrage: Der deutsche Mittelstand in Subsahara

Afrika als Chancen-Kontinent? Gerade der deutsche Mittelstand steht vor der Frage, welche Potentiale eine Expansion nach Afrika bietet und wie diese realisiert werden können. In Kooperation mit der GIZ und unterstützt durch den DIHK, untersucht Prof. Dr. Tilo Halaszovich von der Jacobs University Bremen in dieser Studie die Schwierigkeiten und Motivationen deutscher Unternehmen bei einer Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in afrikanische Länder. Das Ziel der Studie ist es, die komplexen Wechselwirkungen von Potentialen und Hemmnissen in Afrika, Unternehmensstrategien und Unterstützungssystemen zu analysieren. Die Ergebnisse sollen deutschen Unternehmen und ihren afrikanischen Partnern vor Ort unmittelbaren Nutzen stiften sowie der GIZ und dem DIHK dabei helfen, ihre Unterstützungssysteme optimal abzustimmen.

Zentraler Teil der Studie sind die Einschätzungen deutscher Unternehmensvertreter. Entsprechend laden DIHK, GIZ und Jacobs Univeristät deutsche  Unternehmen herzlich ein, iIhren Erfahrungen in Afrika zu teilen und den ca. 20-minütigen online Fragebogen beantworten.

 Den Link zur Umfrage finden Sie hier: Umfrage: Deutscher Mittelstand in Afrika

Ihre Antworten werden selbstverständlich vollkommen anonym behandelt. Eine Zuordnung der Ergebnisse zu einzelnen Unternehmen oder Personen ist ausgeschlossen. Am Ende des Fragebogens haben Sie die Möglichkeit Ihre E-Mail-Adresse zu hinterlegen, um im Frühjahr 2019 eine Executive-Summary der Ergebnisse zu erhalten.

 

Teilen auf...
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on XingShare on LinkedIn

Afrika kommt!…. und sucht deutsche Unternehmenspartner

Das Stipendiaten-Programm AFRIKA KOMMT! geht als Initiative der deutschen Wirtschaft für Führungskräfte aus Subsahara Afrika in die nächste Runde…Und Sie können dabei sein!

Das hochkarätige Entwicklungsprogramm für junge afrikanische Führungskräfte wird dabei von der  ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Robert Bosch Stiftung unterstützt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigt die Initiative AFRIKA KOMMT! durch einen Empfang der Nachwuchsführungskräfte. Das Programm wird in enger Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt und den deutschen Botschaften in Subsahara-Afrika durchgeführt. Im Auftrag der Unternehmen koordiniert die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, die Organisation und Durchführung.

Herzstück des einjährigen Programmverlaufs ist ein achtmonatiges Praktikum bei einem deutschen Unternehmen.

Hierfür sucht AFRIKA KOMMT! bis 11. Januar 2019 Unternehmenspartner, die Interesse haben, für die Praktikumsphase einen Teilnehmer aufzunehmen. Die Teilnahme ist für Unternehmen kostenpflichtig.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Programms
sowie im Bewerbungs-Guide.

 

 

 

Teilen auf...
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on XingShare on LinkedIn

Bewerbungen laufen: Deutscher Unternehmerpreis

Der Wettbewerb um den Deutschen Unternehmerpreis für Entwicklung 2019 ist eröffnet. Der Preis zeichnet zum dritten Mal unternehmerisches Engagement mit einer positiven Wirkung für Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern aus. Bis zum 20. Dezember 2018 können sich Unternehmen unter http://www.deutscher-unternehmerpreis.com bewerben.

Der Deutsche Unternehmerpreis für Entwicklung wird in zwei Kategorien verliehen: Die Kategorie „Wirtschaft für Entwicklung” (dotiert mit 35.000 Euro) zeichnet Unternehmen aus, die mit ihrem Kerngeschäft bereits erfolgreich entwicklungspolitische Wirkungen erzielt haben. Die Kategorie „Innovation für Entwicklung” (dotiert mit 25.000 Euro) richtet sich an Unternehmen, die mit einer innovativen Idee für ein Produkt oder eine Dienstleistung nachhaltiges Wirtschaften vor Ort fördern und die Lebensbedingungen der Menschen langfristig verbessern wollen.

Der Deutsche Unternehmerpreis für Entwicklung wird von der Carl Duisberg Gesellschaft (CDG e.V.) – ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der internationalen beruflichen Bildung und Personalentwicklung – und im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) verliehen. Mit der Auszeichnung soll bestehendes Engagement von Unternehmen gewürdigt und gleichzeitig ein Impuls für innovative Projekte gegeben werden.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des German-African Business Summit (GABS), von 11. bis 13. Februar in Accra, Ghana statt. Die Konferenz mit bis zu 750 erwarteten hochrangigen deutschen und afrikanischen Politik- und Wirtschaftsvertretern ist das bedeutendste Gipfeltreffen in den deutsch-afrikanischen Wirtschaftsbeziehungen. Der GABS wird von der Subsahara-Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft und ihren Trägerorganisationen, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag, dem Bundesverband der Deutschen Industrie, dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen und dem Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft, getragen.

 

Teilen auf...
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on XingShare on LinkedIn

Exportkreditgarantien: Erleichterungen bei Ausfuhrgeschäften nach Afrika greifen

Die Bundesregierung hat die Konditionen für die staatlichen Exportkreditgarantien bei Ausfuhren in ausgewählte afrikanische Länder deutlich verbessert und damit das Exportgeschäft für deutsche Unternehmen erleichtert. Zahlreiche Projekte konnten dadurch realisiert werden.

Bundesminister Altmaier: „Unternehmen spielen bei der wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas eine Schlüsselrolle. Mit den Exportkreditgarantien unterstützt die Bundesregierung das Engagement deutscher Unternehmen für den afrikanischen Kontinent.“

Die Verbesserung der Konditionen zahlt sich nun aus: Mit 1,09 Milliarden Euro hat sich das Deckungsvolumen für Afrika in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt (1. Halbjahr 2017: 0,44 Milliarden Euro) und liegt damit schon jetzt über dem Niveau des gesamten Vorjahres (2017: 1,07 Milliarden Euro). Auf die Region Subsahara-Afrika entfielen 0,55 Milliarden Euro (2017: 0,25 Milliarden Euro). Zu den TOP 5 Ländern gehören Burundi, Südafrika, Kenia, Angola und Benin.

Insbesondere wird die jüngste Entscheidung der Bundesregierung, den Selbstbehalt für ausgewählte Afrikageschäfte von zehn auf fünf Prozent zu senken, erfolgreich angenommen. Bereits wenige Wochen nach dieser Entscheidung flankiert der Bund zwei größere Ausfuhrgeschäfte mit einer staatlichen Exportkreditgarantie. Mit einem Projekt unterstützt er den Export dezentraler Solaranlagen und Energiespeicher in den Senegal. Damit sollen in den kommenden Jahren 300 Dörfer eine Stromversorgung erhalten. Bei dem zweiten Geschäft fördert der Bund die Lieferung von Ambulanzfahrzeugen nach Ghana.

Um Ausfuhrgeschäfte nach Afrika zu erleichtern, hatte die Bundesregierung Anfang Juni 2018 den Selbstbehalt bei Deckungen für Geschäfte mit dem öffentlichen Sektor in jenen Ländern gesenkt, die im Rahmen der G20-Initiative „Compact with Africa“ die Rahmenbedingungen für private Investitionen verbessert haben.

Der reduzierte Selbstbehalt gilt für die Absicherung von Lieferungen und Leistungen nach Côte d’Ivoire und in den Senegal sowie – unter gewissen Voraussetzungen – nach Äthiopien, Ghana und Ruanda. Sofern es die politische und wirtschaftliche Lage in den Ländern zulässt, wird die Bundesregierung die Regelung auf weitere Staaten Subsahara-Afrikas ausweiten.

Auch die staatlichen Absicherungen für Geschäfte mit anderen Ländern sind gestiegen: Unsichere Entwicklungen auf wichtigen Exportmärkten ließen die Nachfrage nach Exportkreditgarantien im ersten Halbjahr 2017 für Geschäfte weltweit ansteigen. Folglich hat die Bundesregierung Neudeckungen von 8,1 Milliarden Euro (+ 5,7 Prozent) übernommen, 77 Prozent davon für Geschäfte mit Schwellen- und Entwicklungsländern.

Weitere Informationen zu den Instrumenten der staatlichen Exportkreditgarantien finden Sie unter www.agaportal.de

Quelle: BMWi Pressemitteilung

Teilen auf...
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on XingShare on LinkedIn

40 digitale Geschäfts-opportunitäten in Afrika

Bildungssysteme für das ländliche Namibia, verbesserte Hygiene in südafrikanischen Kliniken durch digitales Tracking und digitale Infrastruktur für Kenias Behörden?

In Kooperation mit dem Netzwerk der Auslandshandelskammern hat die Strategische Partnerschaft digitales Afrika des BMZ 40 Geschäftsopportunitäten in Subsahara-Afrika identifiziert und zu Business Cases entwickelt. Was noch fehlt für die Projektumsetzung in den Ländern Südafrika, Kenia, Nigeria, Sambia und Namibia sind deutsche oder europäische Technologie-Partner.

Über die Plattform www.the-missing-link.eu können Unternehmen mit nur wenigen Klicks  Projekte der Entwicklungszusammenarbeit finden, die für sie Geschäftschancen bergen. Eine knappe Darstellung finden Projektinhalt, Rahmenbedingungen und Finanzierungsdeckung. Die Auslandshandelskammern unterstützen Interessenten dann bei folgenden Schritten bis hin zu einem möglichen Projektstart. Beratung und Begleitung sind für die Unternehmen hierbei kostenlos.

 

Teilen auf...
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on XingShare on LinkedIn