Carnet A.T.A. – Aktualisierung der Formulare und Ausfüllhilfen

Carnet A.T.A. – Die Formularverlage stellen inzwischen die Rückseiten (Warenliste) und Zusatzblätter mit einheitlichen Spaltenlängen her.

Die Tabellen vom Antrag, grünem Deckblatt, den Trennblättern für Ausfuhr / Einfuhr / Wiederausfuhr / Wiedereinfuhr / Transit sowie allen Zusatzblättern (Vorder- und Rückseiten) können jetzt mit einer gemeinsamen Ausfüllhilfe als PDF-Datei bedruckt und gespeichert werden.

Informationen zum Carnet A.T.A. und die Ausfüllhilfen finden Sie hier: https://www.ihk-potsdam.de/produktmarken/INTERNATIONAL/ZOLL–UND-AUSSENWIRTSCHAFTSDOKUMENTE/CARNET-ATA-CPD/Carnet-ATA/3314398

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JEFTA EU-Japan Freihandelsabkommen unterzeichnet

Zum Freihandelsabkommen EU-Japan erklärt DIHK-Präsident Eric Schweitzer: Handelspolitischer Volltreffer

“Für die deutsche Wirtschaft ist das EU-Japan Abkommen ein handelspolitischer Volltreffer. Nach der Unterzeichnung ist eine rasche Ratifizierung durch Rat und Europaparlament wichtig. Denn damit würde die EU ihre Handlungsfähigkeit in der Handelspolitik unterstreichen. Schon rein wirtschaftlich ist das EU-Japan Abkommen zwischen Europa und der weltweit drittstärksten Wirtschaftsmacht wichtig. Die symbolische Bedeutung ist aber fast noch stärker. So senden diese beiden großen Wirtschaftsräume ein klares Zeichen für regelbasierten Handel und gegen einseitige Importbeschränkungen. Auch ist das Abkommen kurz vor der G20-Präsidentschaft Japans 2019 ein gutes Signal gegen den wachsenden Protektionismus in der Welt. Bereits jetzt belasten die fast schon täglich zunehmenden Handelsschranken in vielen Märkten die international agierenden Unternehmen.“

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Übersicht zum EU-Japan Freihandelsabkommen (Economic Partnership Agreement, EPA)

Derzeit läuft in der EU der Ratifizierungsprozess für das EU-Japan Freihandelsabkommen. Das Abkommen ist ein EU-only Abkommen; es kann also vom Rat der Europäischen Union und vom Europäischen Parlament vollständig ratifiziert werden. Mit einer Unterschrift wird ab Mitte Juli gerechnet.

Einschätzung des DIHK

  • Das Abkommen ist ehrgeizig, ausgewogen und fortschrittlich und dient den Interessender europäischen und deutschen Wirtschaft. Deutsche Unternehmen bekommen besseren Marktzugang in Japan.
  • Das Abkommen trägt dazu bei, Europas Führungsrolle bei der Aufstellung und Verteidigung der Welthandelsregeln gegen derzeitige protektionistische Tendenzen zu untermauern und sendet ein starkes Signal, dass globalen Herausforderungen aus unserer Sicht nicht mit Protektionismus zu begegnen ist, sondern mit Zusammenarbeit.

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Übersicht US-China-Strafzölle

In der Handelspolitik ist China seit geraumer Zeit Ziel von US-Kritik. Traditionell suchten die USA den Schulterschluss mit Partnern wie der EU und hielten sich an internationales Recht und insbesondere an WTO-Regeln, um handelspolitische Verwerfungen, die Chinas wirtschaftlicher Aufstieg verursacht, zu bewältigen. Der Vorwurf lautet hier, dieser sei u.a. durch unfairen Wettbewerb (Joint-Venture-Zwang, staatliche Subventionen etc.) errungen. Die Trump-Administration agiert derzeit primär unilateral und verstößt dabei gegen WTO-Regeln. Deutsche Unternehmen haben viele Niederlassungen und Engagements in beiden Ländern. Sie verlieren durch die angekündigten Zölle gegen China und die erwarteten Gegenmaßnahmen doppelt.

Folgende US-Maßnahmen zielen derzeit auf China:

  • US-Antidumpingzölle auf Waschmaschinen und Solarpanele (seit 22.01.2018, weltweit, 8 Mrd. USD Solarpanelimporte 2017, 425 Mio. USD Waschmaschinenimporte aus China 2017)
  • Importzölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium (seit 22.03.2018, weltweit außer Korea, Australien, Brasilien, Argentinien, 30 Mrd. US$ Stahlimporte 2017, 18 Mrd. US$ Aluminiumimporte 2017)
  • „China-Liste“: Importzölle von 25 Prozent auf verschiedene Produkte gegen China als sog. Ausgleich von Verstößen gegen geistige Eigentumsrechte und erzwungenem Technologietransfer (34 Mrd. US$ ab 06.07.2018, 16 Mrd. US$ zu einem noch unbekannten Zeitpunkt)
  • Importzölle von bis zu 25 Prozent auf Autos und Autoteile (möglicherweise bereits ab Herbst 2018, über 167 Mrd. US$ (US Auto-Importe 2017) weltweit)

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Zollstammtisch zum Thema “Dreiecksgeschäfte und ihre Tücken”

Dreiecksgeschäfte – und Ihre Fehlerquellen! Wenn ein Dreiecksgeschäft vorliegt, dann gibt es so einige Dinge zu beachten. Bei Geschäften dieser Art ist besonders darauf abzusehen, wer welche Dokumente erstellen muss und welche Pflichten sich für den Versender (Lieferer) ergeben. Wir laden Sie herzlich ein, am 13. März 2018, Begin 16 Uhr in der IHK Potsdam am Zollstammtisch teilzunehmen!

Quelle: IHK Aachen

Zum Thema werden wir einen praktischen Ausblick von einem erfahrenen Logistiker erhalten. Herr Daniel Kalkbrenner, Niederlassungsleiter der Dachser SE, Air & Sea Logistics aus Berlin steht Ihnen als Experte zur Verfügung.

Ebenso sind die steuerlichen Aspekte unter einen besonderen Fokus zu stellen. Hier muss geprüft werden wo sich der steuerliche Ort befindet und wem in der Kette die Steuerfreiheit zugesprochen werden kann. Wer ist dann eigentlich Steuerschuldner und in welchem EU Staat muss diese abführt werden? Was passiert, wenn eine steuerliche Registrierung in einem anderen EU Staat notwendig sein wird? Für diese Fragen steht Ihnen Alexandra Querner, Referentin Zoll- und Außenwirtschaftsrecht zur Verfügung.

Interessensbekundungen und/oder Anmeldungen können Sie direkt per Mail an: mailto:alexandra.querner@ihk-Potsdam.derichten.

Wir freuen uns auf Sie!

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