Zollstammtisch zum Thema “Dreiecksgeschäfte und ihre Tücken”

Dreiecksgeschäfte – und Ihre Fehlerquellen! Wenn ein Dreiecksgeschäft vorliegt, dann gibt es so einige Dinge zu beachten. Bei Geschäften dieser Art ist besonders darauf abzusehen, wer welche Dokumente erstellen muss und welche Pflichten sich für den Versender (Lieferer) ergeben. Wir laden Sie herzlich ein, am 13. März 2018, Begin 16 Uhr in der IHK Potsdam am Zollstammtisch teilzunehmen!

Quelle: IHK Aachen

Zum Thema werden wir einen praktischen Ausblick von einem erfahrenen Logistiker erhalten. Herr Daniel Kalkbrenner, Niederlassungsleiter der Dachser SE, Air & Sea Logistics aus Berlin steht Ihnen als Experte zur Verfügung.

Ebenso sind die steuerlichen Aspekte unter einen besonderen Fokus zu stellen. Hier muss geprüft werden wo sich der steuerliche Ort befindet und wem in der Kette die Steuerfreiheit zugesprochen werden kann. Wer ist dann eigentlich Steuerschuldner und in welchem EU Staat muss diese abführt werden? Was passiert, wenn eine steuerliche Registrierung in einem anderen EU Staat notwendig sein wird? Für diese Fragen steht Ihnen Alexandra Querner, Referentin Zoll- und Außenwirtschaftsrecht zur Verfügung.

Interessensbekundungen und/oder Anmeldungen können Sie direkt per Mail an: mailto:alexandra.querner@ihk-Potsdam.derichten.

Wir freuen uns auf Sie!

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REX-System ersetzt Form A

Was bedeutet Registrierter Exporteur (REX)?

Zum 1. Januar 2017 hat die Einführung des Selbstzertifizierungssystems Registrierter Exporteur (REX) begonnen. Unternehmen werden von der jeweiligen Zollverwaltung in eine Datenbank eingetragen und erhalten eine Registriernummer. Die Unternehmen sind dann Registrierter Exporteur und können Erklärungen zum Ursprung auf Handelsdokumenten auch für Werte über 6.000 Euro abgeben (REX-System). Dieses System ersetzt die bisherigen Ursprungszeugnisse Form A aus Entwicklungsländern schrittweise.

Wann wird das Ursprungszeugnis Form A durch den registrierten Exporteur (REX) ersetzt?

Das Ursprungszeugnis Form A wird sukzessive abgeschafft. Stattdessen ist eine „Erklärung zum Ursprung“ abzugeben. Diese kann bei Werten unter 6.000 Euro von jedermann abgegeben werden. Bei Werten über 6.000 Euro dürfen nur Registrierte Exporteure dies tun. Der Wortlaut ergibt sich aus Anhang 22-07 der Verordnung (EU) 2015/2447 (UZK-IA). Er unterscheidet sich von dem bisherigen Wortlaut der Ursprungserklärung gemäß Anhang 22-09 UZK-IA. Die Erklärung muss nicht unterschrieben werden. Sie muss aber einen Hinweis auf das Ursprungskriterium und die HS-Position der gelieferten Waren enthalten. Bei vollständig gewonnenen oder hergestellten Erzeugnissen ist der Buchstabe „P“ anzugeben. Bei in ausreichendem Maße be- oder verarbeiteten Erzeugnissen ist der Buchstabe „W“, gefolgt von einer Position des Harmonisierten Systems, anzugeben. REX-System ersetzt Form A weiterlesen

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Achtung! Zusatztermin für die UP-Date Zollveranstaltung

 

Quelle: IHK Aachen

 

Am 22. Februar 2018 ist ein Zusatztermin für die “Up-Date Zoll 2018” Veranstaltung geplant. Wer an den bisherigen Terminen verhindert war, hat hier noch die Möglichkeit sich zu den aktuellen Themen des Zoll- und Außenwirtschaftsrechtes zu informieren. Interessierte können Ihr Interesse gern direkt per Mail bekunden: alexandra.querner@ihk-potsdam.de

 

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Neue Internationale Datenbank zu nichttarifären Handelshemmnissen

Am 11.12.2017 stellten die Welthandelsorganisation WTO und die United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) den NTM Hub vor. Diese internationale Datenbank zu nichttarifären Handelshemmnissen (NTMs) ist ab jetzt nutzbar.

Bildquelle: ww.unctad.org

Neue Internationale Datenbank zu nichttarifären Handelshemmnissen weiterlesen

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Saudi-Arabien – Neue Zertifizierungsvorschriften für Kunststoffprodukte

Waren, die nicht gemäß der Vorschrift Nr. M.A-156-16-03-03 oxo-biologisch abbaubar sind, können seit dem 12. Dezember 2017 nicht mehr eingeführt werden

Die saudischen Zollbehörden haben nun informiert, dass entgegen zunächst anderslautender Informationen, auch solche Kunststoffmaterialien von der Zertifizierungspflicht betroffen sind, die lediglich aus transportgründen zur Umschließung/Verpackung der eigentlich zu importierenden Hauptware verwendet werden (z. B. Folien, mit der Haushaltsgeräte oder Maschinen eingepackt werden).

Unternehmen, die nach dem 12. Dezember 2017 bei der erstmaligen Einfuhr noch gegen die neuen Bestimmungen verstoßen, können eine Abfertigung der Sendung bewirken, indem sie den Zollbehörden eine Verpflichtungserklärung über die künftige Einhaltung der Vorschriften vorlegen. Diese Verpflichtungserklärung  ist von der zuständigen IHK zu bescheinigen.

Quelle: DIHK

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