Freie Plätze für Basisseminar Im- und Export

Sichern Sie sich mit diesem dreitägigen Lehrgang das Rüstzeug, um theoretische Grundlagen und praktische Geschäftsdurchführung miteinander zu verknüpfen. Sowohl auf der Export- wie auch auf der Importseite erhalten Sie durch Vermittlung von Basiswissen das nötige Verständnis und die Sicherheit dafür, wie Unternehmensabläufe und Zollregelungen zusammenhängen. Außerdem lernen Sie, wie Zollverfahren optimiert und ggfs. vereinfacht werden können. Neben den einzelnen Ex-/Importverfahren lernen Sie auch die wichtigsten Dokumente für den Außen- und den EU-Handel kennen.

Lehrgangsinhalte:

26.06.2019 – Grundlagen

  • Einführung in das Zoll- und Außenwirtschaftsrecht
  • Einreihung von Waren in das HS System
  • Warenursprung und Präferenzen
  • Grundlagen des Exportzollrechts VoB

27.06.2019 – Einfuhr – Import

  • Zollverfahren bei der Einfuhr
  • Abwicklung von Einfuhrgeschäften (ATLAS, Codierung)
  • Berechnung von Einfuhrabgaben
  • Außenwirtschaftsrecht beim Import

28.06.2019 – Ausfuhr – Export

  • Ausfuhrverfahren
  • Abwicklung von Ausfuhrgeschäften (ATLAS, Codierung)
  • Besondere Verfahren (passive Veredlung, Carnet A.T.A.)
  • Außenwirtschaftsrecht beim Export

Das Seminar ist modular buchbar. Beim Besuch des kompletten Lehrgangs und zwei weiteren Außenwirtschaftsseminaren im selben Jahr kann ein IHK-Lehrgangszertifikat ausgestellt werden. Anmeldung ist hier möglich.

Weitere Weiterbildungsangebote finden Sie unter:

IHK Bildungszentrum

Weiterbildungsdatenbank Brandenburg

 

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Umschlüsselungsverzeichnis aktualisiert

Das BAFA hat die Aktualisierung des Umschlüsselungsverzeichnisses auf seiner Website bekanntgegeben.

Das Umschlüsselungsverzeichnis berücksichtigt den Stand des Anhang I der EG-Dual-use-VO durch die Verordnung (EU) Nr. 2018/1922 vom 10. Oktober 2018 (ABl. [EU] 2018), Nr. L 319/1), den Stand der Ausfuhrliste durch die Zwölfte Verordnung zur Änderung der Außenwirtschaftsverordnung vom 19. Dezember 2018 (BAnz AT 28.12.2018 V1) sowie die Kapitel des Warenverzeichnisses zur Außenhandelsstatistik für 2019.

Weitere Informationen finden Sie auf der BAFA-Website in der Rubrik Güterlisten unter „Die Güterlisten im Detail: Umschlüsselungsverzeichnis“.

 

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Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU): Neue Anforderungen an die Ausstellung Ursprungszeugnissen

Bei der Ausstellung von Ursprungszeugnissen für die Einfuhr bestimmter Waren in die EAWU-Mitgliedsstaaten müssen seit Januar 2019 (Beschluss Nr. 49 vom 12.01.2019) zusätzlich zum Ursprungsland auch Hinweise zu den der Ursprungsermittlung zugrundliegenden Vornachweisen im Ursprungszeugnis angegeben werden.

EAWU-Mitgliedsstaaten sind Republik Armenien, Republik Belarus, Republik Kasachstan, Kirgisische Republik, Russische Förderation.

Eine Warensendung deren Zollwert 150 USD nicht überschreitet, ist von der Vorlage eines Ursprungszeugnisses befreit.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gern unter Tel. 0331 2786 317 oder Email: antje.koenig@ihk-potsdam.de zur Verfügung.

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Achtung! Änderungen in den Konsulats- und Mustervorschriften für einige Länder

Die Konsulats- und Mustervorschriften (K und M) der Handelskammer Hamburg informieren über die Einfuhrbestimmungen anderer Länder. Die Neuauflage ist im Juni 2017 erschienen und im Februar 2019 mit dem inzwischen 5. Nachtrag aktualisiert worden.

Bei folgenden Ländern gibt es Änderungen:

Bildquelle: HK Hamburg

Europa: Belgien, Österreich, Türkei

Afrika: Burkina Faso, Ghana, Kamerun, Senegal

Asien: Indien, Iran, Japan, Jemen, Jordanien, Korea, Malediven, Saudi Arabien, Thailand, Vereinigte Arabische Emirate

Amerika: Guatemala, Nicaragua,

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Neubewertung zollrechtlicher Bewilligungen: EuGH-Urteil zur Abfrage der Steuer-ID/Anpassung von Artikel 24 UZK-IA (AEO-Kriterien)

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Abfrage der privaten Steuer-ID von Mitarbeitern zum Zweck der Prüfung des Kriteriums der steuerrechtlichen Zuverlässigkeit bei der Beantragung/Neubewertung von zollrechtlichen Bewilligungen gebilligt, aber den Personenkreis deutlich eingegrenzt.

Urteil des EuGH vom 16. Januar 2019 in der Rechtssache C-496/17

In seinem Urteil vom 16. Januar 2019 (LINK) hat der EuGH entschieden, dass die Abfrage der Steuer-ID im Zusammenhang mit der Beantragung und Neubewertung zollrechtlicher Bewilligungen rechtens ist. Ein Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung der EU (DSGVO) liegt nach Auffassung des EuGH nicht vor, da die Abfrage der Steuer-ID durch die damit verbundenen hoheitlichen Aufgaben der Zollverwaltung gerechtfertigt ist.

Gleichzeitig grenzt der EuGH jedoch den betroffenen Personenkreis deutlich ein. Die Abfrage der persönlichen Steuer-ID durch die Zollverwaltung ist lediglich zulässig für die in Art. 24 Abs. 1 Unterabs. 2 UZK-IA abschließend genannten Personen (vgl. Rn. 42 des Urteils):

  • den Antragsteller,
  • die Person, die für das antragstellende Unternehmen verantwortlich ist oder die Kontrolle über seine Leitung ausübt und
  • den Beschäftigten des Antragstellers, der für dessen Zollangelegenheiten zuständig ist.

Die Zollverwaltung hatte ursprünglich überdies auch nach den Steuer-Identifikationsnummern und zuständigen Finanzämtern von Mitgliedern von Beiräten und Aufsichtsräten einer juristischen Person, von Abteilungsleitern, von Leitern der Buchhaltung und von Zollsachbearbeitern fragen wollen.

Der DIHK hatte sich gegenüber der deutschen Zollverwaltung und der EU-Kommission für ebenjene Eingrenzung des Personenkreises eingesetzt.

Aktuelle Neubewertung zollrechtlicher Bewilligungen

Die Zollverwaltung hat angekündigt, zunächst das Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf abzuwarten. Dort ist das Verfahren noch anhängig, in dessen Sache das Finanzgericht den EuGH angerufen hatte. Bis dahin bleibt ein Abgleich mit den Finanzämtern der Wirtschaftsbeteiligten ausgesetzt und die Prüfung der steuerrechtlichen Zuverlässigkeit erfolgt auf Grundlage anderer, direkt dem Zoll zur Verfügung stehender Mittel.

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