Government Shutdown 2019 – Stillstand nicht nur in den USA

Ende Januar 2019 wurde nach 35 Tagen die längste Haushaltssperre in der US-Geschichte, durch eine Einigung auf einen dreiwöchigen Übergangshaushalt, beendet. Grund hierfür waren Streitigkeiten zur Finanzierung der Mauer an der Grenze zu Mexiko.  Das war nicht das erste und wird auch nicht das letzte Mal sein, dass die amerikanische Verwaltung zum Erliegen kommt. Die Auswirkungen sind nicht nur in den USA zu spüren.

Auf Grundlage der amerikanischen Verfassung muss die Verwendung von Haushaltsmitteln durch den Kongress bewilligt werden. Der Präsident kann dagegen sein Veto einlegen, welches wiederum vom Kongress mit einer Zweidrittelmehrheit überstimmt werden kann. Wird keine Einigung über den Haushaltsplan gefunden, kommt es zum Shutdown. Dann bekommen die Regierungsbehörden in den USA keine Mittel mehr und stellen ihre Tätigkeiten größtenteils ein. Erst wenn sich beide Parteien auf ein neues Haushaltsgesetz einigen und dieses auch verabschieden, kann die reguläre Arbeit wieder aufgenommen werden.

In den USA ist zum Jahreswechsel 2018/19 genau das passiert. Trump forderte für sein Wahlversprechen – den Bau einer Grenzmauer zu den USA Finanzmittel i. H. v. 5,7 Milliarden Dollar. Dies lehnten die Demokraten ab und verabschiedeten stattdessen mit ihrer neugewonnenen Mehrheit im Repräsentantenhaus einen Budgetentwurf, der lediglich 1,4 Milliarden Dollar für den Grenzschutz vorsieht. Trump besteht darauf, sein Wahlversprechen zu halten und stimmte gegen diesen Entwurf. Somit lief die Bewilligung der Haushaltsmittel aus und es kam zum längsten Regierungsstillstand in der US-Geschichte.

Jeder Shutdown fordert Einzelschicksale. So müssen viele Angestellte des öffentlichen Dienstes auf ihr Einkommen verzichten, von Sozialleistungen Abhängige bangen um ihre Essensmarken und auch die Katastrophenhilfe bleibt in einigen Regionen aus.

Foto: D. Gottschling, IHK Potsdam. Die New Yorker Börse an der Wall Street im Süden von Manhattan

Auch international sind die Auswirkungen eines Regierungsstillstandes zu spüren. Botschaften bleiben unbesetzt, was zu Verzögerungen bei Visumsanträgen führen kann. Geplante Börsengänge verzögern sich, wenn die Börsenaufsicht lahmgelegt wird. Auch die internationale Zuliefererindustrie wird in Mitleidenschaft gezogen, weil sie auf Genehmigungen warten muss. Der wirtschaftliche Schaden ist groß.

In der US-Geschichte kam es schon mehrfach zu einer Haushaltssperre. In Trumps Präsidentschaft wurde bereits dreimal der Verwaltungsapparat stillgelegt. Der letzte Shutdown, der Ende Januar beendet wurde, wird nicht der Letzte gewesen sein. Jedes Jahr muss über die Verwendung der Haushaltsmittel abgestimmt werden.

 

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Neue Bewerbungsrunde dena RES

dena gibt Starthilfe für nachhaltige Energielösungen in internationalen Märkten.

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) startet eine neue Bewerbungsrunde für ihr Renewable-Energy-Solutions-Programm (RES-Programm). Dieses unterstützt deutsche Unternehmen, die Pilotprojekte rund um den Einsatz regenerativer Energien im Ausland verwirklichen möchten. Interessenten können die Bewerbungsunterlagen ab dem 11. Februar per E-Mail an res@dena.de anfordern. Bewerbungsschluss ist der 31. März.

Ob Photovoltaik, Solarthermie, solare Kühlung, Bioenergie, Geothermie, Wind- bzw. Wasserkraft, Brennstoffzellen-Technologie oder Hybrid-Anlagen, auch in Kombination mit Speichertechnologien oder Energieeffizienz-Maßnahmen: Deutsches Know-how, deutsche Ingenieurleistung und die Qualität deutscher Produkte lassen sich über ein dena RES Projekt im Ausland eindrucksvoll präsentieren.

Das dena-RES-Programm wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Exportinitiative Energie gefördert. Ausgewählte Projekte werden zu 45 Prozent über die dena finanziert und zu 55 Prozent vom teilnehmenden Unternehmen. Im Rahmen dieser Kofinanzierung können Projektkosten von bis zu 235.000 Euro berücksichtigt werden.

Weitere Informationen und jede Menge Projektbeispiele finden sich hier.

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Deutsch-Amerikanischer Wirtschaftstag 2019

Einladung zum größten bilateralen Forum für deutsche und amerikanische Unternehmen

Potsdam, den 13.02.2019 – Am 04.06.2019 öffnet das 6. German-American Business Forum seine Tore. Zum ersten Mal findet das etablierte Format in Ostdeutschland und in der deutschen Hauptstadtregion statt. Die IHK Potsdam und die ausrichtenden AHKs USA freuen sich auf Ihre Teilnahme.

Veranstaltungsseite des Deutsch-Amerikanischen Wirtschaftstags 2019 in Potsdam.

Es erwartet Sie ein spannendes Programm mit hochkarätigen Gästen und Rednern, einem großen transatlantischen Netzwerk von Unternehmern, Fachleuten und Experten aus verschiedenen Dienstleistungsbereichen. Diskutieren Sie mit, profitieren Sie von Tipps und Anregungen erfahrener Entrepreneure und möglicher künftiger Geschäftspartner und erhalten Sie aus erster Hand Informationen zu wirtschaftspolitischen Strategien für die europäisch-amerikanischen Beziehungen von morgen.

Die Anmeldung ist ab sofort über die Veranstaltungsseite möglich. Reservieren Sie noch heute Ihr Teilnahmepaket zum “Early-Bird-Vorzugspreis” von nur 195,00 EUR (zzgl. MwSt.) bis einschließlich Freitag, den 01. März 2019. Danach wird der reguläre Teilnehmerpreis von 225,00 EUR (zzgl. MwSt.) pro Person berechnet.

Haben Sie Interesse, sich als Sponsorpartner an der Veranstaltung zu beteiligen? Verschiedene Optionen sind in Abstimmung mit den Veranstaltern denkbar. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Veranstaltungsseite.

Nähere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage.

 

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Roundtable U.S.A. am 21.11.2018

+++ Vertriebsworkshop +++ Marktchancen USA +++

Um auf dem amerikanischen Markt erfolgreich zu verkaufen, ist eine durchdachte, zielgerichtete und den lokalen Bedingungen angepasste Vertriebsstrategie unerlässlich. Ob Neukundengewinnung, Kundenbetreuung oder einfach der Kontakt zu den US-Kollegen – der amerikanische weicht in seinen Strukturen von denen des europäischen Marktes ab.
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Deutschlandjahr USA

Auf die deutsch-amerikanische Freundschaft

Am 3. Oktober 2018 eröffnete der deutsche Außenminister Heiko Maas das Deutschlandjahr in den USA. Die vom Auswärtigen Amt geförterte Initiative „Deutschlandjahr USA 2018/2019 – Wunderbar Together“ wird vom Goethe-Institut realisiert und vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) unterstützt.

Zum erfolgreichen Auftakt des Deutschlandjahrs am Tag der Deutschen Einheit des fanden zahlreiche Veranstaltung im Rahmen des einwöchigen Eröffnungsprogramms in Washington, Atlanta, Boston, Indianapolis, Los Angeles und im Monument Valley statt – mit Lichtkunstinstallationen, Konferenzen, Straßenfesten und Clubnächten statt.

Das Deutschlandjahr knüpft an die traditionsreiche Verbundenheit zwischen beiden Ländern in historischen, kulturellen und wirtschaftlichen Aspekten an. Spannende audiovisuelle Eindrücke finden Sie zum Beispiel auf Twitter und Instagram.

Auch die IHK Potsdam International beteiligt sich als offizieller Partner am Deutschlandjahr mit einer Delegationsreise mit Brandenburger Unternehmen zum Select USA Summit im Frühsommer 2019 nach Washington, D.C. Für nähere Inforationen wenden Sie sich bitte an Herrn Mark Renner, Referent Nordamerika, unter 0331 2786248.

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