Bedeutung amerikanischer Exportkontrollbestimmungen für deutsche Firmen

Deutsche Unternehmen mit internationalen Geschäftsbeziehungen sind gegebenenfalls auch von U.S.-amerikanischen Exportkontrollbestimmungen betroffen – selbst wenn Sie mit den Vereinigten Staaten von Amerika keinen Handel treiben. Das gilt, wenn Lieferanten aus mit U.S.-Sanktionen belegten Ländern Komponenten zu Produkten zuliefern, bzw. amerikanische Zulieferer für Exporte in Drittländer eingebunden sind.

Foto: © 2018 | Imago / Xinhua
U.S.-Präsident Donald Trump erklärt amerikanischen Austritt aus dem Iran-Atomabkommen. Foto: © 2018 | Imago / Xinhua

Sensibel eingestufte U.S.-Waren können standardmäßig maximal bis zu einem Wertanteil in Höhe von 25% in ein Exportprodukt eingehen, gegenüber Embargo-pflichtigen Staaten reduziert sich der Wertanteil auf 10%. Gegebenenfalls gelten die aktuellen Regelungen gemäß der Übersicht auf der Website der amerikanischen Finanzbehörden. Aktuelle Updates zu einzelnen Ländern erhält mal auch, wenn man den Benachrichtigungsdienst per Email bucht (kostenfrei).

Für weiterführende Informationen beachten Sie auch die Übersicht der Export Control Classification Numbers (ECCN) und die Commerce Control List (CCL) beim Bureau of Industry and Security (BIS) des Handelsministeriums.

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