Reisen Sie mit dem Bundeswirtschaftsminister nach Tokio und Jakarta

Reise von Bundeswirtschaftsminister Altmaier nach Tokio und Jakarta vom 29. Oktober bis 4. November 2018

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, plant vom 29. Oktober bis 4. November 2018 in Begleitung einer Wirtschafts- und Pressedelegation sowie von Abgeordneten des Deutschen Bundestages nach Tokio und Jakarta zu reisen.

Während des Aufenthaltes in Japan sind u. a. wirtschaftspolitische Gespräche mit der japanischen Regierung sowie ggf. ein Wirtschaftsforum geplant. Schwerpunkte des Forums werden voraussichtlich die Themen Innovation und Digitalisierung sein. Reisen Sie mit dem Bundeswirtschaftsminister nach Tokio und Jakarta weiterlesen

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Übersicht US-China-Strafzölle

In der Handelspolitik ist China seit geraumer Zeit Ziel von US-Kritik. Traditionell suchten die USA den Schulterschluss mit Partnern wie der EU und hielten sich an internationales Recht und insbesondere an WTO-Regeln, um handelspolitische Verwerfungen, die Chinas wirtschaftlicher Aufstieg verursacht, zu bewältigen. Der Vorwurf lautet hier, dieser sei u.a. durch unfairen Wettbewerb (Joint-Venture-Zwang, staatliche Subventionen etc.) errungen. Die Trump-Administration agiert derzeit primär unilateral und verstößt dabei gegen WTO-Regeln. Deutsche Unternehmen haben viele Niederlassungen und Engagements in beiden Ländern. Sie verlieren durch die angekündigten Zölle gegen China und die erwarteten Gegenmaßnahmen doppelt.

Folgende US-Maßnahmen zielen derzeit auf China:

  • US-Antidumpingzölle auf Waschmaschinen und Solarpanele (seit 22.01.2018, weltweit, 8 Mrd. USD Solarpanelimporte 2017, 425 Mio. USD Waschmaschinenimporte aus China 2017)
  • Importzölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium (seit 22.03.2018, weltweit außer Korea, Australien, Brasilien, Argentinien, 30 Mrd. US$ Stahlimporte 2017, 18 Mrd. US$ Aluminiumimporte 2017)
  • „China-Liste“: Importzölle von 25 Prozent auf verschiedene Produkte gegen China als sog. Ausgleich von Verstößen gegen geistige Eigentumsrechte und erzwungenem Technologietransfer (34 Mrd. US$ ab 06.07.2018, 16 Mrd. US$ zu einem noch unbekannten Zeitpunkt)
  • Importzölle von bis zu 25 Prozent auf Autos und Autoteile (möglicherweise bereits ab Herbst 2018, über 167 Mrd. US$ (US Auto-Importe 2017) weltweit)

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Call for applications: Einladung zur nächsten Nanotech-Delegationsreise 2019 nach Japan

Das EU-Japan-Zentrum lädt KMUs und Zusammenschlüsse aus der EU dazu ein, sich für die nächste Nanotech-Delegationsreise 2019 nach Japan zu bewerben. Die Delegationsreise wird am Rande der “nano tech 2019 – International Nanotechnology Exhibition & Conference“ vom 30. Januar bis  1. Februar 2019 in Tokio organisiert.

–       Zeitraum der Delegationsreise: 30. Januar – 1. Februar 2019

–       Bewerbungsfrist: Donnerstag, 4. Oktober 2018

–       Webseite der Messe: https://www.nanotechexpo.jp

Während der Delegationsreise haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit:

–       Auf der “nano tech – International Nanotechnology Exhibition and Conference” auszustellen (https://www.nanotechexpo.jp/exhibitor.html)
–       Marktstrukturen der Nanotechnologie, Branchenanalyse und Geschäftspolitik kennenzulernen
–       Relevante Schlüsselkontakte zu identifizieren (Entscheidungsträger, F&E-Zentren, Geschäftspartner)
–       Beziehungen zu potentiellen Partnern herzustellen (Handel und Technologie)
–       Von persönlichen Gesprächen zu profitieren, die neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen können Call for applications: Einladung zur nächsten Nanotech-Delegationsreise 2019 nach Japan weiterlesen

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Jingxins Praktikum

Ich heiße Jingxin Wang, komme aus Chengdu in China und studiere seit einem Jahr in den USA. Für einen Monat arbeite ich jetzt im Fachbereich International bei der IHK Potsdam als Praktikantin und beschäftige mich hauptsächlich mit dem Thema China. Hier werde ich unter anderem Informationsmaterialien rund um die IHK und China zusammenstellen und Frau Yang-Schmidt, die hier im Haus für China bzw. Ostasien zuständig ist, je nach Bedarf bei Terminen begleiten.

In der ersten Woche geht es für mich hauptsächlich darum, das Team kennenzulernen – die Kollegen hier sind vor allem professionell aber auch nett und zugänglich. Sie teilen gerne ihre Erfahrungen und Einsichten und haben guten Humor.

Mittagessen mit Kollegen ©Jingxin Wang

Schon am 2. Tag durfte ich zu einer Veranstaltung nach Berlin mitfahren, woran u.a. die chinesische Botschaft, das Wirtschaftsministerium Brandenburgs und brandenburgische Unternehmen mit Interesse an China beteiligt waren. Die Veranstaltung dient als Vorbereitungsseminar für eine Chinareise nach Hebei im September diesen Jahres.

Vorbereitungsseminar für Chinareise ©Bingyi Gu

Ich habe dabei interessante Reden gehört, viele Leute kennen gelernt und auch mal miterlebt, wie der offizielle Austausch zwischen China und Deutschland tatsächlich funktioniert.

Danach habe ich teilgenommen an einer Beratungsrunde über Cyber Security, ein Thema das überraschenderweise in der Vorbereitung auf die Delegationsreise nach China sehr oft vorgekommen ist. Es war sehr interessant und bereichernd, von einem Deutschen was Neues über mein eigenes Land zu erfahren.

Beratungsrunde mit Herrn Wäsch ©Jingxin Wang

Um mein Praktikum zu dokumentieren drehen wir mit einem Team von Auszubildenden der IHK Potsdam auch ein kleines Video. Dafür brauchen wir einen Masterplan:

Die erste Besprechung über das Video ©Jingxin Wang

Meine erste Woche ist vorbei. In der kommenden Woche schreibe ich weiter…

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German Business in Japan 2018

Die neue Studie der Auslandshandelskammer in Japan zum Geschäftsklima beschreibt, dass die Stimmung der in Japan aktiven deutschen Unternehmen gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen ist.

Der DIHK fasst zusammen, dass “71 Prozent der Manager, die sich an der Erhebung “German Business in Japan 2018″ beteiligten, für die nächsten sechs Monate verbesserte Geschäfte erwarten. 2017 hatten damit nur 58 Prozent der Befragten gerechnet. Für die kommenden zwölf Monaten sind sogar 73 Prozent (Vorjahr: 69 Prozent) zuversichtlich gestimmt.

Als besonders aussichtsreich beurteilen die deutschen Tochtergesellschaften in Japan das Geschäftspotenzial mit japanischen Partnern in Drittmärkten: Dort liegen ihre Umsätze bis zu viermal höher als ihre lokalen Einnahmen in Japan. 64 Prozent der befragten Betriebe erhalten entsprechende Aufträge, weil sie dank ihrer Japan-Töchter den Verantwortlichen in den japanischen Konzernzentralen bereits bekannt sind – die strategische Bedeutung eines Engagements in Nippon nimmt also stark zu.”

Zusammen mit dem neuen EU-Japan Freihandelsabkommen (JEFTA) entstehen hier zahlreiche neue Kooperationschancen für Absatzmärkte aber auch Technologiepartnerschaften. Zu konkreten Möglichkeiten für Kooperationen mit Japan berichtete die IHK Potsdam zuletzt im Rahmen einer Delegationsreise mit der Wirtschaftsförderung Brandenburgs in diesem Frühjahr aus Saitama, “just North of Tokyo”.

Sie haben Fragen? Sprechen Sie uns gerne für eine Beratung an.

Zum Download der Studie klicken Sie bitte hier:
Website der AHK Japan – Business Confidence Survey 2018

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