Zoll-Spezialworkshop EU-Türkei am 26.06.2018 in Potsdam

Seit über zwei Jahrzehnten wird der Warenverkehr zwischen der EU und der Türkei durch die Zollunion geregelt und somit gefördert. Freier Warenverkehr, Beseitigung der Zölle – durchweg positive Anreize. Allerdings ist die Partnerschaft mit den Jahren in eine gewisse Schieflage geraten.

Trotz Zollunion gelten mittlerweile für viele Warengruppen Ausnahmen und Genehmigungspflichten beim Import. Es sind immer mehr Vorschriften und Regelungen zu beachten. Zusätzlich sorgt die gegenwärtige politische Situation vor Ort für Verunsicherung, die zudem gemeinsam mit der steigenden Zahl von Handelshemmnissen seitens der türkischen Verwaltung die Geschäftsaussichten für deutsche Exporteure einschränkt. Die frühzeitige Information über Einfuhrverfahren, zu zahlende Abgaben und mögliche Verbote und Beschränkungen hilft, Verzögerungen an der Grenze und damit zusätzliche Kosten zu vermeiden.

Bereiten Sie deshalb Ihre Geschäftsaktivitäten gezielt vor. Profitieren Sie dabei von den Empfehlungen unseres erfahrenen Referenten, Abdulkerim Kazucu.

Haben Sie Interesse, dann melden Sie sich bitte an unter: https://www.ihk-potsdam.de/produktmarken/WEITERBILDUNG/LEHRGAeNGE/SPRACHE-UND-AUSSENWIRTSCHAFT/zoll-spezialworkshop-warenverkehr-eu-tuerkei/4067238

 

Teilen auf...
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on XingShare on LinkedIn

Änderungen bei Carnet ATA Lieferungen in die Türkei

Um unnötige Reklamationen zu vermeiden, fordert der türkische Zoll seit dem 02.04.2018 neben der Allgemeinen Liste eine Auflistung der Waren in einer Excel-Liste, die dem türkischen Zoll in elektronischer Form zu übergeben ist (z.B. auf flash disk oder USB Stick). Die entsprechende Vorlage senden wir Ihnen auf Nachfrage gern per E-Mail zu. Änderungen bei Carnet ATA Lieferungen in die Türkei weiterlesen

Teilen auf...
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on XingShare on LinkedIn

USA nimmt EU von Strafzöllen auf Stahl- und Aluminium-Waren aus

Die bereits im Präsidentschaftswahlkampf von Donald Trump angekündigten Strafzölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium-Ware bei Einfuhr in die USA aus der Europäischen Union wurden zum 8. März 2018 beschlossen. Sie traten zum 23. März 2018, also mit rund zweiwöchiger Verzögerung, in Kraft. Neben Ursprungswaren der Nafta-Mitglieder Kanada und Mexiko wurden Ursprungswaren Australiens, Argentiniens, Brasiliens, Südkoreas und vor allem auch der EU kurz vor Inkrafttreten der Regelung von diesen Zöllen ausgenommen.
Folgende Warennummern (Codes des Harmonisierten Systems (HS)) sind davon betroffen:

USA nimmt EU von Strafzöllen auf Stahl- und Aluminium-Waren aus weiterlesen

Teilen auf...
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on XingShare on LinkedIn

REX-System ersetzt Form A

Was bedeutet Registrierter Exporteur (REX)?

Zum 1. Januar 2017 hat die Einführung des Selbstzertifizierungssystems Registrierter Exporteur (REX) begonnen. Unternehmen werden von der jeweiligen Zollverwaltung in eine Datenbank eingetragen und erhalten eine Registriernummer. Die Unternehmen sind dann Registrierter Exporteur und können Erklärungen zum Ursprung auf Handelsdokumenten auch für Werte über 6.000 Euro abgeben (REX-System). Dieses System ersetzt die bisherigen Ursprungszeugnisse Form A aus Entwicklungsländern schrittweise.

Wann wird das Ursprungszeugnis Form A durch den registrierten Exporteur (REX) ersetzt?

Das Ursprungszeugnis Form A wird sukzessive abgeschafft. Stattdessen ist eine „Erklärung zum Ursprung“ abzugeben. Diese kann bei Werten unter 6.000 Euro von jedermann abgegeben werden. Bei Werten über 6.000 Euro dürfen nur Registrierte Exporteure dies tun. Der Wortlaut ergibt sich aus Anhang 22-07 der Verordnung (EU) 2015/2447 (UZK-IA). Er unterscheidet sich von dem bisherigen Wortlaut der Ursprungserklärung gemäß Anhang 22-09 UZK-IA. Die Erklärung muss nicht unterschrieben werden. Sie muss aber einen Hinweis auf das Ursprungskriterium und die HS-Position der gelieferten Waren enthalten. Bei vollständig gewonnenen oder hergestellten Erzeugnissen ist der Buchstabe „P“ anzugeben. Bei in ausreichendem Maße be- oder verarbeiteten Erzeugnissen ist der Buchstabe „W“, gefolgt von einer Position des Harmonisierten Systems, anzugeben. REX-System ersetzt Form A weiterlesen

Teilen auf...
Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on XingShare on LinkedIn