Unternehmensbefragung zum Brexit veröffentlicht

Der DIHK hat die Ergebnisse der Sonderauswertung von „Going International“ zum Brexit veröffentlicht. Rund 1.500 Unternehmen, die mit dem Vereinigten Königreich geschäftlich in Verbindung stehen, haben an der Umfrage teilgenommen. Unternehmensbefragung zum Brexit veröffentlicht weiterlesen

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EU-Schutzmaßnahmen zu Stahleinfuhren

Die Europäische Kommission erlässt endgültige Schutzmaßnahmen bei Stahlimporten.

Die Europäische Kommission hat am 01.02.2019 die Verordnung (EU) 2019/159 veröffentlicht, mit der sie endgültige Schutzmaßnahmen gegenüber Einfuhren von Stahlerzeugnissen erlässt. Die Maßnahmen sind seit 02.02.2019 in Kraft und ersetzen die vorläufigen Maßnahmen, die seit Juli 2018 galten. Für 26 Produktkategorien wurden Zollkontingente beschlossen. Die Maßnahmen gelten für bis zu drei Jahre. Die Pressemitteilung der Europäischen Kommission finden sie hier.

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Ab dem 1. Mai 2019 nur noch Ursprungszeugnisse mit Aufdruck EU verwenden

Die Verwendungsfrist für Ursprungszeugnisse mit dem Aufdruck „Europäische Gemeinschaft/European Community“ läuft zum 1. Mai 2019 ab.

Ab diesem Zeitpunkt werden nur noch UZ-Formularsätze mit dem Aufdruck „Europäische Union/European Union“ zur Ausstellung von Ursprungszeugnissen akzeptiert. Als Vornachweis können vor dem 1. Mai 2019 ausgestellte UZs mit dem Aufdruck “Europäische Gemeinschaft/European Community” dagegen auch nach dem 1. Mai 2019 anerkannt werden.

Die Aufbrauchfrist für die alten UZ-Formulare folgt der Frist für Übergangsvorschriften des Unionszollkodex.

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Zollstammtisch am 12. März 2019

Der nächste Zollstammtisch steht an und wir laden Sie recht herzlich dazu ein, sich mit anderen im Außenhandel aktiven Unternehmen, den Mitarbeiter der Abteilung International der IHK Potsdam und des Hauptzollamtes Potsdam auszutauschen.

Dienstag, den 12. März 2019 von 16:00 – ca. 18:30 Uhr im Raum Schwielowsee im Erdgeschoss der IHK Potsdam

Neben einem lockeren Austausch versorgen wir Sie mit aktuellen Außenwirtschaftsnews und haben zum speziellen Thema „Akkreditivgeschäft“ dieses Mal Herrn Sefrin, Geschäftsführer der Firma ForTraC – Foreign Trade Consulting GmbH zu Gast, der täglich als Dienstleister für Unternehmen Akkreditivdokumente erstellt, für eine reibungslose Abwicklung ihrer Geschäfte sorgt und zahlreiche praktische Tipps für Sie bereithält.

Ich freue mich auf eine formlose Zusage per E-Mail an annelie.heim@ihk-potsdam.de möglichst bis zum 06.03.2019 und einen regen Austausch bei unserem Stammtisch.

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Government Shutdown 2019 – Stillstand nicht nur in den USA

Ende Januar 2019 wurde nach 35 Tagen die längste Haushaltssperre in der US-Geschichte, durch eine Einigung auf einen dreiwöchigen Übergangshaushalt, beendet. Grund hierfür waren Streitigkeiten zur Finanzierung der Mauer an der Grenze zu Mexiko.  Das war nicht das erste und wird auch nicht das letzte Mal sein, dass die amerikanische Verwaltung zum Erliegen kommt. Die Auswirkungen sind nicht nur in den USA zu spüren.

Auf Grundlage der amerikanischen Verfassung muss die Verwendung von Haushaltsmitteln durch den Kongress bewilligt werden. Der Präsident kann dagegen sein Veto einlegen, welches wiederum vom Kongress mit einer Zweidrittelmehrheit überstimmt werden kann. Wird keine Einigung über den Haushaltsplan gefunden, kommt es zum Shutdown. Dann bekommen die Regierungsbehörden in den USA keine Mittel mehr und stellen ihre Tätigkeiten größtenteils ein. Erst wenn sich beide Parteien auf ein neues Haushaltsgesetz einigen und dieses auch verabschieden, kann die reguläre Arbeit wieder aufgenommen werden.

In den USA ist zum Jahreswechsel 2018/19 genau das passiert. Trump forderte für sein Wahlversprechen – den Bau einer Grenzmauer zu den USA Finanzmittel i. H. v. 5,7 Milliarden Dollar. Dies lehnten die Demokraten ab und verabschiedeten stattdessen mit ihrer neugewonnenen Mehrheit im Repräsentantenhaus einen Budgetentwurf, der lediglich 1,4 Milliarden Dollar für den Grenzschutz vorsieht. Trump besteht darauf, sein Wahlversprechen zu halten und stimmte gegen diesen Entwurf. Somit lief die Bewilligung der Haushaltsmittel aus und es kam zum längsten Regierungsstillstand in der US-Geschichte.

Jeder Shutdown fordert Einzelschicksale. So müssen viele Angestellte des öffentlichen Dienstes auf ihr Einkommen verzichten, von Sozialleistungen Abhängige bangen um ihre Essensmarken und auch die Katastrophenhilfe bleibt in einigen Regionen aus.

Foto: D. Gottschling, IHK Potsdam. Die New Yorker Börse an der Wall Street im Süden von Manhattan

Auch international sind die Auswirkungen eines Regierungsstillstandes zu spüren. Botschaften bleiben unbesetzt, was zu Verzögerungen bei Visumsanträgen führen kann. Geplante Börsengänge verzögern sich, wenn die Börsenaufsicht lahmgelegt wird. Auch die internationale Zuliefererindustrie wird in Mitleidenschaft gezogen, weil sie auf Genehmigungen warten muss. Der wirtschaftliche Schaden ist groß.

In der US-Geschichte kam es schon mehrfach zu einer Haushaltssperre. In Trumps Präsidentschaft wurde bereits dreimal der Verwaltungsapparat stillgelegt. Der letzte Shutdown, der Ende Januar beendet wurde, wird nicht der Letzte gewesen sein. Jedes Jahr muss über die Verwendung der Haushaltsmittel abgestimmt werden.

 

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